TYPO3 Musterprojekt - Dienstag, 17. Oktober 2017
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Sprichwörter drücken in jedem Land, in jeder Sprache mit nur wenigen Worten großartige Weisheiten aus.

Reisen Sie mit DasZitat.de quer durch die Welt der Sprichwörter und lernen Sie Weisheiten aus ganz unterschiedlichen Ländern kennen.

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Übersicht

 

Abessinien

  • Die Kuh kennt den, der sie melkt, aber nicht den, dem sie gehört. 

Afrika

  • Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die sie überwältigen kann.
  • Bäume können sich nicht treffen. Menschen können es.
  • Behandle deinen Gast zwei Tage lang als Gast, aber am dritten Tag gib ihm eine Hacke.
  • Der Floh macht Löwen mehr zu schaffen als Löwen dem Floh. gefunden von Carsten Tornow  
  • Die Europäer haben die Uhr, wir haben die Zeit. Afrika gefunden von Stefan Rossa
  • Du weißt nicht, wie schwer die Last ist, die du nicht trägst. gefunden in Tempus-Kalendarium 2000  
  • Es ist besser, das zu überschlafen, was du zu tun beabsichtigst, als dich von dem wach halten zu lassen, was du getan hast.
  • Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.
  • Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
  • Je höher ein Affe in einem Baum steigt, desto mehr zeigt er seinen Hintern. gefunden von Michael Brunotte
  • Jeder Mensch ist ein anderes Land
  • Jemandem zu helfen, bedeutet nicht, sich selbst zu vernachlässigen.
  • Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen.
  • Niemand kann einem anderen die Tränen trocknen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen. gefunden in "Wurzeln die uns tragen", Stuttgart 1984
  • Viele kleine Leute an vielen kleinen Orte, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern. Spruchweisheit der Mandika, gefunden von Stefan Krutzke
  • Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren.
  • Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. gefunden von Egbert Besler
  • Wenn du wissen willst, was dein Nachbar von dir denkt, so fange Streit mit ihm an.
  • Wenn man den Weg verliert, lernt man ihn kennen.
  • Wichtig ist nicht, wo du bist, sondern, was du tust, wo du bist.
  • Wirf deinen Lendenschutz nicht weg, wenn du ein neues Kleid bekommen hast.

Ägypten

  • Beim Anblick vollkommener Schönheit schwinden die Sinne.
  • Das Kamel trägt Zuckerrohr und kriegt doch nur die Dornen zu fressen. gefunden von Carsten Tornow
  • Die Hoffnung treibt den Menschen jeden Tag zu neuem Schaffen an.
  • Geduld ist der Schlüssel zur Freude.  
  • Hast du Wohlstand erreicht, so folge den Neigungen deines Herzens.
  • Jammere nicht über ein Unglück, das noch gar nicht eingetroffen ist.
  • Keinem nützt ein Glück, das zu so später Abendstunde kommt, dass man es im Finstern gar nicht mehr sehen kann.
  • Nichts ist kostbarer als wahre Gelehrsamkeit.  
  • Wenn das Herz verletzt ist, dann ist die Sprache stürmischer als das Wind auf dem Meer.  
  • Wenn der Löwe weit weg ist, spielt sich der Wolf gern als Löwe auf.  
  • Wenn der Nil um dein Geheimnis weiß, wird es bald auch die Wüste kennen.
  • Wer den ganzen Tag über ernst ist, wird nie das Leben genießen, wer den ganzen Tag über leichtsinnig ist, wird nie einen Haushalt gründen.
  • Wer sich abhetzt, wird nie Vollkommenheit erlangen. Dazu gehören Ruhe und Stille.

Albanien

  • Wenn hundert einen Weisen einen Narren nennen, wird er einer. 

Amerika

  • Der Unterschied zwischen existieren und leben liegt im Gebrauch der Freizeit.
  • Geld macht nicht glücklich. Aber es gestattet uns, auf verhältnismäßig angenehme Weise unglücklich zu sein.
  • Good, better, best never rest until good be better and better be best! gefunden von H. Young
  • Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied.
  • Schließe Freundschaft, wenn du sie nicht brauchst! 

Arabien

  • Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
  • Geh eine Meile, einen Kranken zu besuchen, zwei, um Frieden zwischen zwei Menschen zu stiften, und drei, um einen Freund zu besuchen. gefunden von Karl-Heinz Kinnen
  • In der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche und Erwartungen geboren und in Freude geteilt.
  • Man muss den Brunnen graben, bevor man Durst hat.

Argentinien

  • Wer redet, sät. Wer hört, erntet. 

aus der Antike

  • Alea jacta est (Der Würfel ist gefallen!) Menander
  • Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein. Sokrates
  • Bleibe gelassen mein Herz! Schon größere Frechheit ertrugst du. Odysseus
  • Der springende Punkt nach Aristoteles
  • Die Gelegenheit beim Schopfe packen nach Kairos
  • Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken. Pythagoras
  • Die Zeit heilt alle Wunden nach Stobäus
  • Es führen viele Wege nach Rom nach Kaiser Julianus Apostata
  • Es ist geschehen und nicht mehr ungeschehen zu machen. Plautus
  • Eulen nach Athen tragen nach Aristophanes
  • Gefahrlos lässt sich Gefahr niemals überwinden. 
  • Geschehenes lässt sich nicht ungeschehen machen. nach Theognis
  • Gib mir einen festen Punkt, und ich werde die Erde bewegen nach Archimedes
  • Glück ist Selbstgenügsamkeit. Aristoteles
  • Gottes Mühlen mahlen langsam Sextus Empiricus
  • Ich weiß, dass ich nichts weiß nach Sokrates
  • In ungezählten Mühen wächst das Schöne. Euripides
  • Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden. Platon
  • Liebe macht blind nach Platon
  • Man soll sich vor Menschen nicht mehr schämen als vor sich selbst. Demokrit
  • Nichts zu bedürfen ist göttlich. Möglichst wenig zu bedürfen, kommt der göttlichen Vollkommenheit am nächsten. Sokrates
  • Nur wer das Ziel kennt, kann es treffen.
  • O Sohn des edlen Vaters, in der Jugend war auch mir die Zunge langsam, rasch zur Tat der Arm, doch in des Lebens Schule lernte ich, dass das Wort und nicht das Handeln überall die Welt regiert Sophokles
  • Quod erat demonstrandum (q.e.d.) (Was zu beweisen war) nach Euklid
  • Schuster bleib bei deinen Leisten nach Valerius Maximus
  • So notwendig wie die Freundschaft ist nichts im Leben. Aristoteles
  • Steter Tropfen höhlt den Stein nach Choirilos von Samos
  • Störe meine Kreise nicht nach Archimedes
  • Tabula rasa nach Aristoteles
  • Trost für jeden im Leid ist, Leidensgefährten zu haben. Spinoza
  • Überall und nirgends Iphigenie in Tauris
  • Vor die Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt. Hesiod, Werke und Tage 289
  • Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. Epiktet
  • Wen die Götter lieben, der stirbt jung Menander 

Asien

  • Bei ruhigem Wetter kann jeder leicht Steuermann sein.
  • Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, geh dreimal durch dein eigenes Haus.
  • Das Gute wie das Schlechte ist wahr, und beides sind Dinge dieser Welt.
  • Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.
  • Die Zunge des weisen liegt in seinem Herzen, das Herz des Narren liegt auf seiner Zunge.
  • Es genügt nicht zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen.
  • Es verrät hohe Bildung, seine Vorrechte nicht zu gebrauchen. Aus dem buddhistischen Buch Dhammapada
  • Es ist leicht geboren zu werden, aber schwer ein Mensch zu werden.
  • Im Beet des Erfolges blüht die Verwegenheit.
  • Nach allen Mücken kann keiner schlagen.
  • Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.
  • Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß, und nicht glauben, was er hört.
  • Wer nur an Sonnentagen geht, wird nie das Ende des Weges erreichen. gefunden von Dennis
  • Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten. 

Belgien

  • Die Eitelkeit hat das Gaspedal erfunden, die Klugheit die Bremse. 

Bosnien

  • Wer seine eigenen Fehler sieht, hat keine Zeit, an die der anderen zu denken.  

Brasilien

  • Die meisten Leute statten ihr Haus erst dann mit Tür und Schloss aus, wenn der Dieb schon da war.
  • Im Loslassen liegen die Flügel der Freiheit.

Burmesisch

  • Wo sich eine Tür verschließt, da kommt nichts mehr herein, ...nicht einmal die Sonne! Burmesische - buddhistische Weisheit aus Rangoon - gefunden von Desert Star

Chile

  • Alles kommt zu dem, der warten kann.
  • Wer rechtzeitig gewarnt wurde, ist halb schon gerettet. 

China

  • Acht mal hinfallen, neun mal aufstehen. gefunden von Tabea Peltzer
  • Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.  
  • Alle Menschen sind klug; die einen vorher, die anderen nachher.
  • Als du auf die Welt kamst, hast du geweint, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, dass wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du allein lächelst.
  • Auch der längste Weg beginnt mit einem kleinen Schritt. gefunden von Frank Eggert
  • Auch eine Reise von 1000 Meilen fängt mit dem ersten Schritt an.
  • Auch mit einem kleinen Haken kann man große Fische fangen.
  • Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.
  • Außer dir gibt es noch andere Menschen, so wie es über dem Himmel noch andere Himmel gibt.
  • Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.
  • Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen. gefunden im tempus-Kalendarium 1999
  • Der Mensch wurzelt in seinen Ahnen - aber alle Dinge haben ihre Wurzeln im Himmel.
  • Der Weise erwartet von den Menschen wenig, erhofft viel und befürchtet alles.
  • Die Angst klopft an die Tür. Das Vertrauen öffnet. Niemand steht draußen.
  • Die best verschlossen Tür ist die, die man offen lassen kann.
  • Die Chinesen sagen, jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.  
  • Die Güte des Menschen wiegt schwerer als ein Gesetz des Königs. gefunden von Gerhard Bendig
  • Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.
  • Die Schönheit muss auf Erden vieles leiden.
  • Die Sterne können den Glanz des Mondes nicht mehren.
  • Die Strafe zu fürchten ist der beste Weg, ihr zu entgehen.
  • Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.
  • Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.
  • Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
  • Ein Augenblick Geduld kann viel Unglück verhüten.
  • Ein böses Wort holen hundert Pferde im Galopp nicht zurück.
  • Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.
  • Ein erfolgreicher Mann hat alles, nur keine Zeit.    
  • Ein Fisch sieht den Köder, aber nicht den Haken.
  • Ein Freund vertreibt hundert Sorgen. gefunden im tempus-Kalendarium 1999
  • Ein Gerücht fliegt auch ohne Flügel.
  • Ein gutes Gedächtnis ist nicht so gut wie ein bisschen Tinte. gefunden im tempus-Kalendarium 1999
  • Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören. Das die Vögel der Sorge und Kummer übers Haupte fliegen, kannst du nicht ändern. Aber das sie Nester in deinen Haaren bauen, das kannst du verhindern.
  • Ein kluger Feind ist mir lieber als ein dummer Freund.
  • Eine kleine Freude vertreibt hundert Sorgen.
  • Einen Tag ungestört zu vrleben, heißt einen Tag unsterblich sein.
  • Einmal sehen ist besser als hundertmal hören. 
  • Es genügt nicht, zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen.
  • Es gibt drei Arten weise zu werden: durch Nachahmung, das ist die einfachste, durch Nachdenken, das ist die edelste, durch Erfahrung, das ist die bitterste. gefunden von Amelie Bendig  
  • Es gibt zwei Arten guter Menschen: Die Toten und die Ungeborenen.
  • Es ist besser, geringe Taten zu vollbringen, als große zu planen.
  • Es ist leichter ein Land zu regieren, als eine Familie zu führen.
  • Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel scheuen, wenn ein Lächelnder hineinschaut.
  • Freude dich des Lebens, es ist schon später, als du denkst.
  • Freunde wollen Wein und Fleisch, ein Ehegatte braucht Holz und Reis.
  • Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.
  • Fürchte nicht, dass der Körper, sondern, dass die Seele altert.
  • Gegenseitige Hilfe macht selbst arme Leute reich.
  • Gib denen, die hungern, von deinem Reis. Gib denen, die leiden von deinem Herzen.
  • Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einen Tag satt. Gib ihm eine Angel, und er wird ein lebenslang satt.
  • Hab keine Angst davor, dass etwas langsam läuft. Angst musst du nur vor Stillstand haben. gefunden von Michi Sebastian (in englisch)  
  • Hinter einem fähigen Mann stehen immer andere fähige Männer.
  • Hoffnung ist wie Zucker im Tee. Auch wenn sie noch so klein ist, versüßt sie alles.
  • Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen sah der keine Füße hatte. gefunden von Heike
  • Im schnellen Wasser ist gut Fische fangen. gefunden von Gerhard Bendig
  • In der Fremde einen alten Freund zu treffen, ist wie labender Regen nach langer Trockenheit.
  • In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.
  • Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde.
  • Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
  • Lächeln ist die eleganteste Art, jemandem die Zähne zu zeigen.
  • Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom; sobald man damit aufhört, treibt man zurück.
  • Mach Freundschaft mit eines Menschen Güte, nicht mit seinem Gut.
  • Man hat nie Zeit, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, sich die Zeit zu nehmen.
  • Mein Nachbar und ich haben je ein Ei. Wenn wir es tauschen, hat jeder weiterhin ein Ei. Mein Nachbar und ich haben eine Idee. Wenn wir diese austauschen, hat jeder von uns zwei Ideen.  
  • Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen nicht ihre Stärke.
  • Neun Frauen von zehn sind eifersüchtig.
  • Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit.
  • Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.
  • Ob du trödelst oder eilst - der Weg bleibt der gleiche.
  • Obwohl sie nicht einmal hundert Jahre alt werden, bereiten sich die Menschen Sorgen für tausend Jahre.
  • Schildkröten  können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen.
  • Selbst ein Drache nimmt nur den Weg, den er kennt.
  • Sieh nicht auf die goldene Maske, sondern auf das Gesicht dahinter.
  • So, wie du die Dinge lassen kannst, wie sie sind, schreitest du voran.
  • Solange du Anderssein nicht verzeichnen kannst, bist du noch weit ab vom Wege zur Weisheit. gefunden von Carsten Tornow
  • Spanne den Bogen, aber schieße nicht los! Noch gefürchtet zu sein, ist wirksamer.
  • Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
  • Trage ich einen grünen Zweig im Herzen, so wird sich ein Vogel darauf niederlassen.
  • Tue Gutes: Dein Nachbar erfährt es nie. Tue Böses: Man weiß es auf hundert Meilen.
  • Verwandle große Schwierigkeiten in kleine und kleine in gar keine.
  • Verzeihen ist keine Narrheit, nur ein Narr kann nicht verzeihen.
  • Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche.
  • Warum greifst du nicht nach der Lampe und gehst die kurzen Freuden suchen, heute? Warum willst du warten Jahr um Jahr?
  • Was man haben will, soll man erst einmal laufen lassen.  
  • Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.
  • Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, werden bald alle deine Probleme wie Nägel aussehen.  
  • Wenn der Mensch wissend geworden ist, steht unversehens sein Ende bevor.
  • Wenn du das Trinken aufgeben willst, schau dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an.  
  • Wenn du einen Pfeil auf der Sehne hast, schieße nicht. Noch gefürchtet zu sein ist besser. gefunden von Frank Eggert
  • Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit. gefunden in "Weisheiten für jeden Tag", Rastatt 1991
  • Wenn du unaufhörlich gibst, wirst du unaufhörlich haben.
  • Wenn jemand hungert, gib ihm keine Fische, sondern eine Angel zum Fischen.
  • Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.  
  • Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich, wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm.
  • Wer mir schmeichelt, ist mein Feind. Wer mich tadelt, ist mein Lehrer.
  • Wer mit seinem Geld Gutes tut, hat es nicht umsonst verbraucht.
  • Wer sanft auftritt, kommt weit.
  • Wer viel lacht und viel weint, wird sehr alt.
  • Wer wenig gesehen hat, staunt viel.
  • Wer's eilig hat, der gehe langsam.
  • Willst du was wissen, so frage keinen Gelehrten, sondern einen Erfahrenen.
  • Wirf beschriebenes Papier nicht weg.
  • Zu großem Verdienst gehört ein fetter Lohn.

Dänemark

  • Beim Schiffbruch ist es zu spät schwimmen zu lernen.  
  • Denk immer nur an die Meile, die vor dir liegt, nicht an die Meile danach.
  • Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze die eines anderen anzündest.
  • Käme es auf den Bart an, könnte die Ziege predigen.
  • Wer in fremden Töpfen rührt, dem läuft die eigene Brühe davon. gefunden von Carsten Tornow
  • Wer sich nicht zu fragen traut, schämt sich, etwas dazuzulernen. gefunden in Tempus-Kalendarium 1999
  • Wie hoch ein Vogel auch fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde. 

England

  • Barmherzigkeit fängt zu Hause an. gefunden in Tempus-Kalendarium 1999
  • Gott verspricht eine sichere Landung aber keine ruhige Reise.
  • Erfahrung ist ein Anzug, der mit den Jahren immer besser passt.
  • Lob ist ein guter Schrittmacher.
  • Wer von der Hoffnung lebt, wird eines Tages verhungern. 
  • Wo ein Mensch glücklich ist, hat ein anderer dafür gesorgt.

der Eskimos

  • Du weißt nicht, wer dein Freund oder dein Feind ist, bis das Eis bricht.
  • Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

Esperanto 01*

  • Nicht jede Holzart kann uns dienen zur Konstruktion von Violinen.
  • Die schwerste Last fast gar nichts wiegt, wenn sie auf Nachbars Pferde liegt.
  • Lebt ein Ehepaar in Frieden, ist ihm ein Palast beschieden.
  • Hobst du an das Bein zum Gehen, will man dich auch gehen sehen.
  • Oft sucht man Toleranz vergeblich, doch auf Papier ist sie erheblich.
  • Ein Mensch, der immer nur war satt, versteht nicht den, der Hunger hat.
  • Ein Geizhals und ein Schwein sind nach dem Tod erst fein.
  • Schlüpfst du in des Schafes Fell sind auch Wölfe gleich zur Stell'.
  • Ein Sklav' mit einer starken Hand ist bald als ein Tyrann bekannt.
  • Die Glocke lädt zur Kirche ein, doch selber geht sie nicht hinein.
  • Für den, der keine Arbeit mag, ist morgen stets ein günst'ger Tag.
  • Es donnert an manchen Tagen, auch ohne gleich zu schlagen.
  • Ein Wolf verbirgt sich ja nicht immer gleich hinter jedem grauen Schimmer.
  • Was gut ist unter Schnee versteckt, das wird im Frühling stets entdeckt.
  • Nicht ein jeder Mensch auf Erden kann der Papst in Rom gleich werden.
  • Auch ohne Butter schmeckt das Brot, das lernt man sehr gut in der Not.
  • Ein viel zu großer Überfluss verschlechtert oftmals den Genuss.
  • Dem Lebenden raubt man die Ehr', den Toten, den verehrt man sehr.
  • Erfreu dich abends an dem Mond und forsch nicht, wo die Sonne wohnt.
  • Das Elend kam -- "Hilf, Bruder mir!" Das Elend ging -- "Verschwinde hier!".
  • Arbeit und Has', ein Unterschied: Die Arbeit bleibt, der Hase flieht.
  • Dass sie den Sabbat feiern können, will man den Zähnen nicht recht gönnen.
  • Die Predigt er so gut versteht, wie's bei Musik dem Ochsen geht.
  • Er kommt graziös daher, wie ein betrunk'ner Bär.
  • Viel Arbeit macht das Kleinkind bloß, doch Schmerzen, wenn es einmal groß.
  • Viel Reichtum im Haus, doch nie reicht es aus.
  • Der Körperbau auf Mammut weist, an Liliput denkt man beim Geist.
  • Wer gekocht den ganzen Schmaus, sollte ihn auch löffeln aus.
  • Jenseits der großen Meeresflut ist alles reizend, alles gut.
  • Ein Riesenteller nützt nicht sehr, bleibt bei dem Mahl der Löffel leer.
  • Die Sache ist so sicher hier, wie zweimal zwei ergibt stets vier.
  • Wer ständig nach dem Himmel schielt, auf Erden oft daneben zielt.
  • Wenn du Angst hast vor den Tieren, gehe nicht im Wald spazieren.
  • Wer nur nach Rast und Ruhe trachtet, den man als Bettler bald verachtet.
  • Ein Meister wird bekannt durch Werke seiner Hand.
  • Den Tod, den wähnt man oft noch weit, doch steht er schon im Hof bereit.
  • Den Herrn Professor zu belehren, die Mühe kannst du dir entbehren.
  • Willst du eine Fliege töten, sind Kanonen nicht vonnöten.
  • Für die Gäste, die späten, bleiben Knochen und Gräten.
  • Man lobt und preist den Fastenbrauch am häufigsten mit vollem Bauch.
  • Das gleiche Recht, das wird nur selten für Löwen und für Esel gelten.
  • Wer den Kontakt mit Wasser meidet, nie Angst vor dem Ertrinken leidet.
  • Er wollte gleich zwei Hasen fangen, drum ist er leer nach Haus gegangen.
  • Kamst als Wolf du auf die Erden, wirst ein Fuchs du niemals werden.
  • Wer alles tags gegessen hat, der wird am Abend nicht mehr satt.
  • Ein goldner Schlüssel öffnet dir im Handumdrehen jede Tür.
  • Selbst ein Hahn lässt sich bewegen, dem Glücklichen ein Ei zu legen.
  • Vertrau auf Gott, doch brauchst du deswegen die Hände nicht in den Schoß zu legen.
  • Wertvoller als der beste Zwist noch stets ein schlechter Frieden ist.

Esperanto 02*

  • Die Kapuz' liegt schon bereit, doch zum Mönch ist es noch weit.
  • Wer Schlösser in den Lüften hat, der wird auf Erden selten satt.
  • Vertreib mit Bären dir die Zeit, doch halt das Schießgewehr bereit.
  • Wer guten Ratschlag nimmt nicht an, dem man nur selten helfen kann.
  • Du kannst dich dreh'n und wenden, schlecht ist's an allen Enden.
  • Es will so recht und sicher scheinen, wie's Amen in den Kirchgemeinen.
  • Oft kann man schmutz'ge Flecken, an Heil'gen auch entdecken.
  • So mancher stellt sich plötzlich dar, nachdem er schwieg fast 100 Jahr.
  • Sind in einem Sack zwei Katzen, gibt es Beißen bald und Kratzen.
  • Ein jeder mit 'nem Heil'genschein will eine Kerz' für sich allein.
  • Ein Kopf trägt oft ein stolz' Gesicht, doch einen Inhalt hat er nicht.
  • Des andren Unglück ist von Wert, wenn's dich ermahnet und belehrt.
  • Voll Furcht nimmt sich ein Wolf in Acht, wenn man die Schafe gut bewacht.
  • Gott möge nur die Freunde mir ersparen, vor Feinden kann ich selber mich bewahren.
  • Zur falschen Zeit ist jeder Gast auf deiner Brust 'ne Steineslast.
  • Viel Wert hat eine Mücke nicht, doch schmerzt es sehr, wenn sie dich sticht.
  • Gäb' es Mangel nicht an Haaren, wären Glatzen Mangelwaren.
  • Ein Wassertröpflein ist nicht schwer, doch ohne Tropfen gäb's kein Meer.
  • Ein Tontopf sollt' sich glücklich preisen, hat er 'nen Nachbarn nicht aus Eisen.
  • Was ein Reicher Fasten nennt, ein Armer oft als Festmahl kennt.
  • Der schlechte Ruf läuft stets mit Eile, der gute mit Schildkrötenweile.
  • Die Zahl der Wünsche ist sehr groß, ein Mangel herrscht an Kräften bloß.
  • Ertrinkender: "Das Haus ist dein!" Geretteter: "Nicht einen Stein!"
  • In meines Urenkels Hauses Garten, da kannst du auf meine Hilfe warten.
  • Bewundert man die Frau gar sehr, bleibt oft beim Mann der Magen leer.
  • Vor den Risikogefahren kann der Zweifel dich bewahren.
  • Ein Kuss, der vor dem Volk geschenkt, bewirkt, dass man an Judas denkt.
  • Nie ist Leid für sich allein, Hoffnung hat es stets am Bein.
  • Was man in Jahren nicht erringt, mitunter die Minute bringt.
  • Sehr oft erhält man guten Rat, doch nie, wenn man ihn nötig hat.
  • Das Wasserschöpfen niemals endet, wenn man dazu ein Sieb verwendet.
  • Medaillen haben ja bis heute 'ne Vorder- und 'ne Hinterseite.
  • Es nie der Zunge Schmerz bereitet, wenn ihr ein gutes Wort entgleitet.
  • Es rät eine uralte Lehre: Miss zehn mal und dann greif zur Schere.
  • Das prunkvoll Schloss - ein Flammenmeer, vom winz'gen Kerzlein rührt das her.
  • Sprich in des Erhängten Haus nie das Wörtlein "Strick" mehr aus.
  • Du streichst dir gern Geschenke ein? Dann hast du Ketten schon am Bein.
  • Wer jedem Schmeicheleien gibt, der ist bei allen unbeliebt.
  • Am wertvollsten ist eine Gabe, wenn ich sie dringend nötig habe.
  • Die Hoffnung ist zwar gut im Leben, doch Brot wird sie dir niemals geben.
  • Drücke den andren, reich ihm die Hand, doch drücke ihn niemals gegen die Wand.
  • Du kannst nicht durch das "Amen"-sagen den Teufel aus der Welt verjagen.
  • Man feiert auch in unserem Nest ganz sicher irgendwann ein Fest.
  • Gefahr uns umlauert, man betet zu Gott. Gefahr ist vorüber, es bleibt Hohn und Spott.
  • Aus Heidenangst vor Hasenjagd der Hase nicht zu schlafen wagt.
  • Es hat ein reicher Mensch nun mal Verwandte in sehr großer Zahl.
  • Das Gesicht erzählt, was das Herze quält.
  • Köpfe sind zwar artenreich, Schädel aber, die sind gleich.
  • Es werden durch die finstre Nacht die Farben alle gleichgemacht.
  • Was gut ist für dich, ist gut auch für mich.

Esperanto 03*

  • Es wird der Freund des Freundes mein ganz sicher auch mein Freund stets sein.
  • Wenn Gott den Menschen strafen will, entzieht er ihm die Weisheit still.
  • Es bleiben geschickte Hände nicht ohne Brot am Ende.
  • Dem, der die Zunge kettet an, ist Gottes Segen zugetan.
  • Wer zur Vergebung ist bereit, der übertrifft Gerechtigkeit.
  • Der Weg vom Mund bis zu den Händen ist weit und wird oft niemals enden.
  • Wenn du willst die Tochter frei'n, sag der Mutter Schmeichelei'n.
  • Jede Krankheit will uns lehren, die Gesundheit zu verehren.
  • In Leid und Not ein weiser Mann auch sehr leicht töricht handeln kann.
  • Führt zur Beicht' des Fuchses Lauf, dann pass auf die Küken auf.
  • Wenn Menschen noch voll Hoffnung stecken, erscheint der Tod, zum großen Schrecken.
  • Eins und zwei und drei und vier, und fertig ist die Arbeit hier.
  • Geh nicht mit schmutz'ger Wäsche raus, wasch sie nach Möglichkeit im Haus.
  • Voll Sehnsucht ist des Wolfes Sinn, sie zieht zum Walde stets ihn hin.
  • Wer alle Tätigkeiten hasst, mit Liebe zum Kalender fasst.
  • Dreckspatz und Schmutzfink wird genannt, wem Reinlichkeit ist unbekannt.
  • Leider weder Brot noch Kuchen ihren Weg zum Munde suchen.
  • Es glänzt manch Ding mit hellem Schein auch ohne Diamant zu sein.
  • Die Katze nähm' die Fische gern, doch Angst vorm Wasser hält sie fern.
  • Da gibt's mehr Schulden in der Stadt, als Haare er im Barte hat.
  • Nur ein Schuh weiß ganz allein von des Strumpfes Loches Sein.
  • Erledige nur deine Sachen, das übrige wird Gott schon machen.
  • Je spärlicher der Fassinhalt, je lauter's in den Ohren schallt.
  • Das Fischgericht ist wie ein Gift, wenn's ohne Wein den Magen trifft.
  • Zwei Herren, aber nur ein Knecht zur gleichen Zeit, das geht nicht recht.
  • Nicht jeder, den der Hund anbellt, wird später dann als Dieb gestellt.
  • Sieht und riecht man einmal Rauch, weiß man gleich, dort brennt es auch.
  • Wer zu Fuß ist auf dem Wege, ist vom Reiter kein Kollege.
  • Wenn ein Unheil bricht herein, ist es selten nur allein.
  • Ein Fisch nach Flusses Tiefe trachtet, der Mensch nur Überfluss beachtet.
  • Es schaut in seinem eignen Haus ein jeder wie ein Großer aus.
  • Was mittwochs in des Magens Gründen, versuch am Freitag nicht zu finden.
  • Hast Honig irgend du zu steh'n, dann wirst du bald auch Fliegen seh'n.
  • Was einem Eichhorn angenehm, ist oft dem Geier unbequem.
  • Ein Beutel, der nicht klingt, auch keine Freunde bringt.
  • Ein Bauch, der leidet Hungersnot, der meditiert gern über Brot.
  • Der Wert ist kaum noch unterschiedlich, ruh'n Herr und Sklav' im Erdreich friedlich.
  • Du brauchst ihn nicht am Ohr zu zieh'n, der Bär läuft selbst zum Honig hin.
  • Ein einz'ges schlechtes Ei verdirbt den ganzen Brei.
  • Sind der Familie Mägen leer, vermisst man oft die Eintracht sehr.
  • Von allen Ähren im Ährenfeld die leere sich für die größte hält.
  • Ein Wort im rechten Augenblick hilft oft mehr als ein Silberstück.
  • Ein Ei klaut man, ist man ein Kind, ist größer man, klaut man ein Rind.
  • Du tanzst ganz leicht und sehr beschwingt, wenn dir das Glück dabei noch singt.
  • Hab vor dem Eis im Frühling Scheu und einem Freunde, der zu neu.
  • Der Fuchs kann wechseln sein Gesicht, doch's Kükenfressen lässt er nicht.
  • Damit der Fischlein Schar nicht schliefe, gibt es den Hecht in Wasser's Tiefe.
  • Es flickt gewiss kein Schneider mehr das Loch in eines Menschen Ehr'.
  • Von einer Kuh kann man trotz Mühen niemals zwei Felle runterziehen.
  • Es kommt das Weiß von Haaren vom Sorgen, nicht von Jahren.

Esperanto 04*

  • Den Narren geht's wie den Trommeln am Wege, wer dran vorbeigeht, verpasst ihnen Schläge.
  • Der Kaufmann feiert stets ein Fest, wenn sich ein Dummkopf blicken lässt.
  • Wenn die Herren Reisen machen, Knechte laut vor Freude lachen.
  • Von allem, was dort ist geschehen, hab ich nichts gehört noch gesehen.
  • Man liebt nicht etwas, weil es schön, das Liebste ist schön anzuseh'n.
  • Manch einer hat Honig im Mund, doch Eis in des Herzens Grund.
  • Sag niemals deiner Rechten an, was deine Linke hat getan.
  • Verschwender genießen nur kurze Zeit, ein Geizhals sich nie am Genusse erfreut.
  • Die Armut ist kein strafbar' Ding, doch trotzdem schätzt man sie gering.
  • Ein Magen, der nicht satt, auch keine Ohren hat.
  • Ist eine Krähe mal verletzt, wird sie vom eignen Schwanz gehetzt.
  • Die halbe Arbeit ist getan, fängt eine Sache sehr gut an.
  • Schmeckt dein Angelhaken schlecht, fängst du niemals einen Hecht.
  • Wer die eigne Frau geschlagen, muss die Wunde selber tragen.
  • Wer viele Worte macht, hat wenig nur gedacht.
  • Dem Fisch, der in der Bratenpfann', kein Wässerchen mehr helfen kann.
  • Wenn erst der Jahre Zahl zu schwer, ist's Leben kein Vergnügen mehr.
  • Samt und Seide auf der Haut, innen knurrt der Magen laut.
  • Ein Aff' dem Affen mehr gefällt als alles andre in der Welt.
  • Zwei Übel - und du sollst entscheiden? Nimm stets das Kleinere von beiden.
  • Der, den man niemals fängt, der wird auch nie gehenkt.
  • Wer meinem Hunde Schläge gibt, beweist, dass er mich auch nicht liebt.
  • Wer sich bewundert alle Tage, stellt seinen eignen Wert infrage.
  • Wer nicht mehr richtig beißen kann, fängt oftmals mit dem Küssen an.
  • Wer nach fremden Sachen giert, bald die eigenen verliert.
  • Ein geistreich' Wort zur falschen Zeit erregt nicht immer Heiterkeit.
  • Wiegt sich der Wolf im Schlafe, so fängt er keine Schafe.
  • Das Lernen ist kein lustig Treiben, doch wird's kaum ohne Früchte bleiben.
  • Steh auf, wenn lacht der Sonne Schein und lass dich in der Jugend frei'n.
  • Auch wenn die Wahrheit gut versteckt, die Zeit sorgt, dass sie aufgedeckt.
  • Krumm muss man manches Holzscheit nennen, im Ofen wird's gerade brennen.
  • Die Tat beging der Schneidersmann, den Schuster aber hängt man dann.
  • Die Sache, die mich geht nichts an, mag liegen, wie sie liegen kann.
  • Was man besitzt, oft wertlos scheint, verliert man es, wird es beweint.
  • Was von Paris mit Beifall bedacht, wird von Berlin beschimpft und verlacht.
  • Zur nahen Kirche zieht's dich gern, doch Gott ist trotzdem oftmals fern.
  • Der Hahnenschrei zeigt nicht Gefahr, er stellt den Hahnenstolz nur dar.
  • Der Bauer sich erinnern sollt' an Gott stets, wenn der Donner grollt.
  • Mit viel Tränen und viel Klagen lässt der Schmerz sich nicht verjagen.
  • Wenn der Faden zieht die Nadel, erntet Schneiders Arbeit Tadel.
  • Angenehm ist stets ein Gast, wenn du ihn nicht lange hast.
  • Wer Groschen stiehlt, ist bald als Dieb bekannt, Millionendiebe werden Finanziers genannt.
  • Nimmt das Hirn an Klugheit zu, kommt die Zunge mehr zur Ruh'.
  • Verleumdung mit Hartnäckigkeit schwärzt schließlich auch ein Engelskleid.
  • Ein Narrenkopf ist ideal, denn er wird weder grau noch kahl.
  • Den Vorwand für das Schafefressen, den wird ein Wolf wohl nie vergessen.
  • Für Ohren, welche tugendhaft, sind böse Worte ohne Kraft.
  • Du hast dich dran gewöhnt zu sehr, drum fällt die Trennung auch so schwer.
  • Ein Bein, das einen Willen hat, wird niemals durch das Laufen matt.
  • Ein jeder geht und wagt, wie's ihm die Weisheit sagt.

Esperanto 05*

  • Gott gab uns sicher viele Gaben, damit wir was zu geben haben.
  • Zwar macht die Seife sehr viel Schaum, doch weiß macht sie die Krähe kaum.
  • Man lügt so leicht und gerne von Ländern in der Ferne.
  • Was man gesagt, kann man bestreiten, ein Schriftstück übersteht die Zeiten.
  • Das Festefeiern und die Jagd, er sich trotz Schulden nicht versagt.
  • Du kannst das Stroh wohl brennbar nennen, doch ohne Feuer wird's nie brennen.
  • Spuck niemals in den Brunnen rein, er will bei Durst dein Helfer sein.
  • Immer machte der den Mist, der nicht gegenwärtig ist.
  • Besitzt die Braut ein schön' Gesicht, braucht sie die halbe Mitgift nicht.
  • Oft scheint ein Rätsel schwer zu sein, doch plötzlich löst es sich allein.
  • Bei manchem fängt der Jubel an, bevor der Hecht am Haken dran.
  • Gut ist's, wenn das Hirn erst waltet, eh' die Zung' ein Wort gestaltet.
  • Beim Schlag, den Mutters Hand getan, da hält der Schmerz nicht lange an.
  • Ein Blinder sollt' bescheiden das Kartenspielen meiden.
  • Bedauern mit Verdrussgesicht ist gut, doch deckt die Schulden nicht.
  • Wo Heirat viel zu spät geschieht, man sehr oft Waisenkinder sieht.
  • Dem Halse wird es Schmerzen bringen, muss man umsonst für andre singen.
  • Der Schützenkönig schießt sein Blei manchmal auch am Ziel vorbei.
  • Die Bibel liegt im Mund bereit, im Herzen wohnt Gottlosigkeit.
  • Vergang'ner Schmerz, der bleibt zum Glück in der Erinn'rung nicht zurück.
  • Es ist noch nie ein Mensch verarmt,der eines Bettlers sich erbarmt.
  • An einer Tafel, die fast leer, fließt auch die Plauderei nicht mehr.
  • Den Schuster leicht erkennt man doch, denn er trägt stets im Schuh ein Loch.
  • Auch wenn's gut läuft nach ein'gen Zeiten, am Anfang gab's stets Schwierigkeiten.
  • Es kann nichts zu abscheulich sein, stets stellen sich Bewund'rer ein.
  • Was den Zähnen konnt' entspringen, Lippen nicht zum Halten bringen.
  • Was durch Lernen erkoren, das ist niemals verloren.
  • Es wiegt ein sehr zufried'ner Sinn mehr als beträchtlicher Gewinn.
  • Ist das Holz sehr fein gespalten, kann das Feuer sich entfalten.
  • Zur Wahl der Ehegattin taugen, sehr gut die Ohren, schlecht die Augen.
  • Ganz typisch ist bei bissigen Hunden, sie laufen immer herum mit Wunden.
  • Beim Schlag, auf fremden Kopf plaziert, wird überhaupt kein Schmerz verspürt.
  • Es kommt schon vor, dass unbedacht ein Blinder über Lahme lacht.
  • Auch ein Stöpsel nicht mehr zählt, wenn am Fass der Boden fehlt.
  • Zu süßem Kuchen und vollen Kassen strömen die Menschen in großen Massen.
  • Der Blutegel, sonst Heilgerät, kommt beim Verstorbenen zu spät.
  • Ein guter Nachbar, ohne Frage, beschert dir stets auch gute Tage.
  • Ein einz'ger Axthieb zwingt wohl nie 'nen Eichenbaum schon in die Knie.
  • Zieht neben dir ein Dieb mal ein, kannst du vor Diebstahl sicher sein.
  • Geburt, dann Hochzeit, dann der Tod, doch eins bleibt immer: Geld ist Not.
  • Steck niemals deine Nase in eine fremde Vase.
  • Die Nüsse kommen meistens an, wenn dich verließ der letzte Zahn.
  • Bevor man steigt in einen Fluss,man gut die Tiefe kennen muss.
  • Er taugt nicht für das Studium und auch fürs Spiel ist er zu dumm.
  • Manch Dieb treibt lange Dieberei, wenn er dann hängt, dann ist's vorbei.
  • Bei manchem ist viel Gras zu finden, wo sich sonst graue Zellen winden.
  • Er duldet nicht einmal die Fliegen, die still sich auf der Mauer wiegen.
  • Er kann so gut und trefflich lügen, dass sich die Mauern krachend biegen.
  • Ihr Brot verlieren die, die suchen nach Marzipan und Honigkuchen.
  • Besser, wenn man 's Salz vergisst, als wenn man 's zu reich bemisst.

Esperanto 06*

  • Viel besser, wenn man dich beneidet, als wenn man Mitleid mit dir leidet.
  • Es sehnt der Frosch sich im Palast zurück nach Sümpfen und Morast.
  • Zwar harrt Gott lange mit Geduld, doch schließlich zahlt er heim die Schuld.
  • Mache beides dir zu eigen: gut zu reden, gut zu schweigen.
  • Steht uns ein Sündenbock bereit, lebt man viel leichter allezeit.
  • Zwar machen Schulden keinen Krach, doch liegst du oft im Bette wach.
  • Den Schulden leider ist's gegeben, dass leiden sie an langem Leben.
  • Das weiblich Lächeln fängt oft leicht, was sonst kein Fischernetz erreicht.
  • Der Abend, der ermüdet dich, der Morgen macht dich wieder frisch.
  • Den Wert der Kleider schätzt man ein, was drin steckt sollte wert uns sein.
  • Etwas weiß ein weiser Mann, doch niemand alles wissen kann.
  • Wer sicher hinter Zaunes Eisen, kann seinen Mut sehr leicht beweisen.
  • Es reimt sich gut, ich kann's ermessen, das Wort "versprechen" mit "vergessen".
  • Die Faust war in der Tasch' geballt, drum ließ die Drohung ihn recht kalt.
  • Du wurdest reich in kurzer Zeit, drob ist der Teufel hocherfreut.
  • Oft wächst der Bart schon zu den Ohren, noch eh' die Weisheit ist geboren.
  • Dem Narren hilft kein weiser Rat, den Stock er dringend nötig hat.
  • Gab Gott dir einen Tag zum Leben, so wird er dir auch Essen geben.
  • Arm macht dich nicht, was du nicht hast, arm macht dich vieler Wünsche Last.
  • Ein viel zu üppig Fest ist giftig wie die Pest.
  • Es sollten Heil'ge nie vertreten den ew'gen Gott bei den Gebeten.
  • Es streut der Frühling aus die Saat, damit der Herbst zu ernten hat.
  • Er sich mit grauen Haaren schmückte, bevor er den Altar erblickte.
  • Zu lautes Vogelzwitschern weckt die Katz', die sich im Schlafe reckt.
  • Wie ein Fluss kommt 's Unglück an, das Glück tropft wie ein Wasserhahn.
  • So mancher alte Knopf hat noch den Lenz im Kopf.
  • Der Kuchen ist des Tisches Zier, das Tischtuch übersehen wir.
  • Als Kalb zog's in die Welt hinaus, als Rindvieh kehrt's zurück nach Haus.
  • Am Kopf pack stets Gelegenheiten, der glatte Schwanz könnt' dir entgleiten.
  • Gott handelt weise und gerecht, nie irrt er sich, nichts macht er schlecht.
  • Ein jeder Schneider schneidet leise, den Stoff auf eigne Art und Weise.
  • Das fremde Geld, das bohrt dir doch in deine Taschen bald ein Loch.
  • Du wünschst es oder wünschst es nicht, wenn es Befehl --- tu deine Pflicht.
  • Wenn man sucht, so kann man Flecken auf der Sonne gar entdecken.
  • Das Glück dich nicht zu Stolz verleite, im Unglück Hoffnung dich begleite.
  • Es sollte ein Lügner mit all' seinen Lügen auch über ein gutes Gedächtnis verfügen.
  • Niemand, der verlor den Kopf, weint um seinen Haaresschopf.
  • Wie schlechtes Wetter mal muss scheiden, vergehen auch der Menschen Leiden.
  • Man zielte auf 'nen Spatzenschwanz, der Schuss jedoch traf eine Gans.
  • Ein Tag sollt' nicht gepriesen sein, noch eh' der Abend brach herein.
  • Man schlägt den kleinen Dieb, den großen hat man lieb.
  • Wenn man in fremde Taschen reicht, ist das Bezahlen kinderleicht.
  • Selbst die kleinsten Kleinigkeiten können dich zum Ziele leiten.
  • Für jeden "er" wird es im Leben stets eine rechte "sie" auch geben.
  • Wer zärtlich schmückt ein Heil'genbild. ist Menschenhass oft erfüllt.
  • Will Gott dir Hilfe mal versagen, brauchst du die Heil'gen nicht zu fragen.
  • Durch das Verborgen büßt man ein sein Geld und Freunde obendrein.
  • Oft zeigt 'ne alte Geschichte ein völlig neues Gesichte.
  • Und ist der Vogel noch so klein, so könnten scharf die Krallen sein.
  • Es lehrt eine alte Erfahrung, krank macht uns ein Zuviel an Nahrung.

Esperanto 07*

  • Was bitter auf der Zunge dein, kann für das Blut recht heilsam sein.
  • Gott mildert oft den kalten Wind für Schafe, die geschoren sind.
  • Wüsste man des Sturzes Ort, läge längst ein Polster dort.
  • Ein Richter wäre bald verloren, hätt' er am Kopfe nicht zwei Ohren.
  • Für manchen ist bereits von Wert, wird ihm ein Mausefell beschert.
  • Das Nichtstun ist von größ'rem Wert, als wenn du etwas machst verkehrt.
  • Des Papstes Neffe wird nun mal fast mühelos ein Kardinal.
  • Ein Huhn hat nie das Fest im Sinn, stets schleppt man es gewaltsam hin.
  • Was nicht Interesse findet, sehr leicht aus dem Hirn verschwindet.
  • Die Warnung meist sehr rasch entschwebt, doch prägt sich ein, was man erlebt.
  • Die Welt ist groß und weit und breit, doch Zuflucht hält sie nicht bereit.
  • Der Kaufmann gleicht dem Jäger gut, sucht Opfer, die nicht auf der Hut.
  • Das Meer kannst lobend du beseh'n, doch bleibe auf dem Festland steh'n.
  • Manch einer hat, so scheint es doch, im Teller seiner Hand ein Loch.
  • Was du besitzt, dem kannst du trauen, auf Erbgut solltest du nicht bauen.
  • Für einen Freund, der treu und echt gibt's keinen Weg zu weit, zu schlecht.
  • Es steht so manches arme Schwein im Grabe schon mit einem Bein.
  • Die Liebe fügt zwar manche Sachen, doch kann mit Geld man alles machen.
  • Ein neues Haus, ein alter Freund mir wahrhaft etwas Gutes scheint.
  • Die Ziegen äußerst gerne steigen auf Bäume, die sich tief verneigen.
  • Kaum kann Neid und Spott und Lachen den Erfolg zunichte machen.
  • Der schlau'ste Fuchs, wie alle anderen, wird schließlich in die Falle wandern.
  • Was durch Unrecht kam herein, wird dir kaum von Nutzen sein.
  • Ein Löffel Honig lockt mehr an, als es ein Fass voll Essig kann.
  • Besser arm und frei zugleich, als ein Sklave und sehr reich.
  • Sehr wichtig ist bei jedem Spaß, dass man auch hat das rechte Maß.
  • Um Sekt sorgt der Reiche, der Arme um Brot, so hat halt ein jeder auch seine Not.
  • Kocht noch und noch den Bauern man, ein wenig Rohheit bleibt doch dran.
  • Ein einz'ger Tropfen, das ist toll, macht stets ein Glas erst richtig voll.
  • Ein freundlich' Wort sehr leicht mehr als Gewalt erreicht.
  • Was scheint unmöglich, das gelingt, wenn's Gold nur mit dem Finger winkt.
  • Will das Ei die Hühner lehren, werden die mit Recht sich wehren.
  • Die Böcke zittern auf der Stell', geht es den Schafen an das Fell.
  • Mit Dankesworten kann man leider nicht bezahlen seinen Schneider.
  • Blutloses Schlachten ist gelungen bisher allein den Frauenzungen.
  • Wo es gibt viel Licht, fehlt auch Schatten nicht.
  • Gottes Segen ist bei denen, die nach Harmonie sich sehnen.
  • Kommt einer ohne Durst daher, beleidigt er den Brunnen sehr.
  • Am liebsten, dran wird sich nichts ändern, die Teufel um die Heil'gen schlendern.
  • Vergangen längst, als man noch Wein, doch Essig will man noch nicht sein.
  • Das Geld fließt auf des Reichen Haufen, die Schläge stets zum Armen laufen.
  • Zu Rat und Trost ist man bereit, zum Helfen hat man keine Zeit.
  • Küsse, die man aufgezwungen, schmecken bitter auf den Zungen.
  • Was nützt eine Ehrenkron' einem leeren Kochtopf schon.
  • Die Stadt Karthago, ohne Frag', wuchs sicher nicht an einem Tag.
  • Weder Freud noch Traurigkeit währen eine ew'ge Zeit.
  • Die kleinste Sünde, die wir treiben, wird ein Geheimnis nicht lang' bleiben.
  • Es bringt ein jeder Zeitabschnitt gewiss auch etwas Gutes mit.
  • Es preist ein Fuchs bei jedermann, den eignen Schwanz als besten an.
  • Stier vorn, Pferd hinten, da droht Gefahr, beim Narren von allen Seiten gar.

Esperanto 08*

  • Kaum jemals tropft der Honig munter, so einfach aus dem Himmel runter.
  • Wie Milch, die kocht, bringt uns Erregung sehr oft auch aufwärts in Bewegung.
  • Das Quecksilber dient als Vergleich für Menschen, die bewegungsreich.
  • Auf seinen Lippen klebt noch immer die Milch mit ihrem weißen Schimmer.
  • Die Not, die macht die Füße heil, dem Hals wird Biegsamkeit zuteil.
  • Wer eben in der Flut versinkt, der freut sich, wenn ein Strohhalm winkt.
  • Der Schlaf der Nacht den Rausch vertreibt, man tröste sich: Die Dummheit bleibt!
  • Die Wahrheit kann noch dann erscheinen, wenn wir sie schon im Erdreich meinen.
  • Du kannst von deiner Mitgift schwärmen, das Herz wird sie dir nicht erwärmen.
  • Die schlechtesten Räder am Karren am allerlautesten knarren.
  • Die Sünden all' nach ein'ger Zeit verlieren an Sündhaftigkeit.
  • Als ob man eine Rede hält ist Schweigen, das verziert mit Geld.
  • Zwei Würfe? Und mit einem Stein? Das wird wohl niemals möglich sein.
  • Der beste Doktor weit und breit ist ohne Zweifel noch die Zeit.
  • Das Jammern und das Klagen, die füllen nicht den Magen.
  • Was einmal gesagt, gehört der Welt, kehrt nie zurück um Gut und Geld.
  • Den meisten Schmerz erweckt die Wunde, die versteckt.
  • Füllst du nur schöne Worte rein, wird voll der Sack wohl niemals sein.
  • Freiheit, die im Überschuss, führt zu Elend und Verdruss.
  • Es kann beim Mähen sein, die Sense trifft 'nen Stein.
  • Kaum jemand auf dem Amboss lebt, wenn über ihm ein Hammer schwebt.
  • Schämt sich ein Bettler sehr, so bleibt sein Beutel leer.
  • Wunden heilen und vergehen, Worte bleiben und bestehen.
  • An warmen Öfen? An vollen Tischen? Am besten lebt es sich dazwischen!
  • Ein Brennholzscheit in Schönheit strahlt, wenn es geschmückt und schön bemalt.
  • Ein Gesicht, an Unschuld reich, doch ein Herz, dem Fuchse gleich.
  • Wenn die Schaf' in Eintracht leben, kann es Angst vorm Wolf nicht geben.
  • Dir selbst kannst du Befehle sagen, doch andre musst du bittend fragen.
  • Die Speisen würzet nicht der Hausfrau schön' Gesicht.
  • Weil der Dieb das Kalb nicht fand, mit dem Küken er entschwand.
  • Dem Armen fehlen viele Gaben, doch Kinder wird er immer haben.
  • Vom Blitz werden geschlagen die Bäume, die hoch ragen.
  • Manch Korporal träumt in der Nacht, dass man zum General ihn macht.
  • Steckt im Bären noch das Leben, kannst du nicht sein Fell weggeben.
  • Er krümmt sich, wie sich Teufel krümmen, die in geweihtem Wasser schwimmen.
  • Wenn auf die Erd' der Himmel fiel', wär' Vogelfang ein leichtes Spiel.
  • In einem alten, schmutz'gen Kleid kann herrschen Geistes Sauberkeit.
  • Hört die Sonn' zu scheinen auf, nimmt das Mondlicht man in Kauf.
  • Gegen Sünde lauthals schreie, doch dem Sünder selbst verzeihe.
  • Wenn's Gott befiehlt, wirst du erleben, dass selbst die Steine Milch dir geben.
  • Den Preis der Schönheitsköniginnen kann nachts ein Monster auch gewinnen.
  • Ein Armer, der erfolgreich ist, gewöhnlich jeden gleich vergisst.
  • Will den Goldwert man erfragen, muss das Gold man kräftig schlagen.
  • Beim Nehmen hat man meistens Eile, das Geben dauert eine Weile.
  • Man sieht zwar Unschuld im Gesicht, doch's Fuchsenherz, das sieht man nicht.
  • Wer wirklich seine Gäste liebt, sich mit dem Essen Mühe gibt.
  • Auch wer gehandelt unbedacht, ist dann beim Zahlen aufgewacht.
  • Groß war die Wolk' und kaum zu messen, den Regen konnte man vergessen.
  • Versprechen gibt der Edelmann, der Bauer, der erfüllt sie dann.
  • Was dir nicht in die Augen sticht, danach giert auch dein Herze nicht.

Esperanto 09*

  • Springt die Ratte mal zu sehr, hat die Katze es nicht schwer.
  • Beim Vorschlag, den ein Fuchs gemacht, sei auf Gefahren stets bedacht.
  • Die Rute bringt nicht selten Schmerz, doch formt sie auch ein weises Herz
  • Sei wert vor Gottes Angesicht, doch auf den Teufel spucke nicht.
  • Wenn die Schlacht einmal zu Ende, faltet man umsonst die Hände.
  • Wer viel zu rasch ein Werk angeht, beendet dieses oft erst spät.
  • Dem, der gehortet reichlich Gold, im Überfluss man Ehre zollt.
  • Wer einen Groschen stets missachtet, vergeblich nach dem Reichtum trachtet.
  • Was nützt ein Kopf, der voll und schwer, wenn ständig sind die Taschen leer.
  • Der Kopf braucht nicht, so will mir scheinen, den guten Ratschlag von den Beinen.
  • Kein Schlag von einem Stocke rührt, der nicht von Menschenhand geführt.
  • Der große Berg sah schwanger aus, das Resultat war nur 'ne Maus.
  • Häufig schon die Menschen hatten Furcht und Angst vorm eignen Schatten.
  • Es werden schon noch Zeiten kommen, da dir die Sorgen weggenommen.
  • Noch immer zieht des Weibes Haar viel stärker als ein Pferdepaar.
  • Des andren Pferd, es kam zu Sturze, mir ist das völlig piep und schnurze.
  • Aus Angst vor Räubern niemals schwitzt ein Menschenskind, das nichts besitzt.
  • Der graue Bart von einem Greise macht seinen Täger noch nicht weise.
  • Es wurd' die Gans aufs Ziel genommen, ein Luftloch ist herausgekommen.
  • Sind "wenn" und "aber" unbekannt, so ist das "Amen" schnell zur Hand.
  • Damit er Gott 'ne Kerze weih', treibt mancher Raub und Dieberei.
  • Wer Garantien verspricht, der kommt zur Ruhe nicht.
  • Wer für jeden fleißig ist, oftmals selber sich vergisst.
  • Wer zum Rauben zog hinaus, kehrte oftmals nackt nach Haus.
  • Zuerst mach immer einen Plan und dann fang mit der Arbeit an.
  • Das Meer versenkte nicht das Schiff, die Winde trieben es aufs Riff.
  • Lach nicht, wenn 's Pech kam zu 'nem andern, bald wird es auch zu dir hinwandern.
  • Das stete Tropfen bohrt am Ende ein Loch selbst durch des Steines Wände.
  • Schlägt's Schicksal dich bis zum Verdruss, gibt's Spötter gleich im Überfluss.
  • Fegt jeder vor der Türe sein, kehrt Ordnung in die Stadt bald ein.
  • Bist auf die Geige du erpicht, vergiss dann auch den Bogen nicht.
  • Verliert man Geld, verliert man Dreck, ist Ehre weg, ist alles weg.
  • Dein Leben soll dir Freude geben, doch lasse auch die andren leben.
  • Das Nehmen liebt man sehr, das Geben fällt uns schwer.
  • Ganz ohne Furcht das schlechte Kraut dem Winterfrost entgegenschaut.
  • Das Gesetz ist recht und gut, wenn ein Anwalt helfen tut.
  • Für jede Sache ist im Land ein "für" und "wider" rasch zur Hand.
  • Dem Tod sind Scherze unbekannt, wenn man ihn ruft, kommt er gerannt.
  • Die Zunge ist der Frau viel wert, im Streitfall dient sie ihr als Schwert.
  • Die Ohren können dir nur nützen, wenn sie am rechten Flecke sitzen.
  • Dem Recht wird stets der Sieg verschafft, wenn es gestützt durch starke Kraft.
  • "Liebe" und "Strafe", das klingt sehr verschieden, doch leben die beiden sehr häufig in Frieden.
  • Ein Unheil nur zu schaden scheint, doch zeigt es dir den guten Freund.
  • Ein Buckliger hat bis zum Tod mit seinem Buckel seine Not.
  • Passt es nicht in Gottes Plan, tut der Wolf dir auch nichts an.
  • Es reizen uns von allen Gaben am meisten die, die wir nicht haben.
  • Wer lacht, den werden wir gewahr, der Weinende bleibt unsichtbar.
  • Was ein Magen braucht zum Leben, kann ihm Ehre niemals geben.
  • Das Glück mag heut' dich zart umsorgen, doch ganz vergessen kann's dich morgen.
  • Den Hund man leicht ersäufen kann, hängt man ihm eine Tollwut an.

Esperanto 10*

  • Dein Weib nie tadle vor den Gören, und diese nicht, wenn's Fremde hören.
  • Sagt die Regenzeit ade, heller scheint die Sonn' denn je.
  • Die Bräutigame gab's in Haufen, der richt'ge kam noch nicht gelaufen.
  • Oft wird ein Unglück dir verpasst, obgleich du's nicht gerufen hast.
  • Man sah ihn oft im Walde steh'n, doch Bäume hat er nie geseh'n.
  • Man zahlt für manche Feierei, obwohl man selber nicht dabei.
  • Die Nadel eilt von Ort zu Ort und zieht den Faden mit sich fort.
  • Ein Tröpflein Glück hilft dir oft mehr als manch ein Fass, von Weisheit schwer.
  • Fast jede Mutter in der Welt ihr Kindlein für das schönste hält.
  • Verhöhn den Fluss mit keinem Wort, eh' nicht erreicht des Ufers Hort.
  • Ein eignes Hemd erfreut dich mehr als fremde Koffer, voll und schwer.
  • Das Reden und das Machen sind grundverschied'ne Sachen.
  • Dem Lachenden, dem woll'n wir gleichen, vor Weinenden wir lieber weichen.
  • Das Hühnchen gab dem Kranken Kraft, nachdem 's vom Tod dahingerafft.
  • Von Kühen mit 'ner schwarzen Haut wird auch nur weiße Milch gebraut.
  • Wie ein Gesetz von Recht und Sitte, zählt des Barones kleinste Bitte.
  • Ein jeder Meister sich verneigt, wenn man ihm volle Taschen zeigt.
  • Damit ihr Hirt von Brot kann leben. die Schaf' ihm gern die Wolle geben.
  • Reich macht nicht das, was kommt herein, was klug hinausgeht, zählt allein.
  • Lass doch das Feuer an, das dir kein Leid getan.
  • Ungestraft verbellt mit Wonne mancher Hund sogar die Sonne.
  • Der Redner ist oft Säemann, bei dem der Hörer ernten kann.
  • Wenn der Beutel leidet oft die Liebe scheidet.
  • In schwerer Stund' ist oft von Wert der Groschen, den man sonst kaum ehrt.
  • Gehst du mit gold'nem Werkzeug ran, ist jede Arbeit rasch getan.
  • Zwei scheinen schon ein Heer zu sein für einen, welcher kämpft allein.
  • Auch den längsten Tag der Schrecken wird einmal ein Abend decken.
  • Mehr Zucker macht, bedenkt man's recht, nie einen guten Kuchen schlecht.
  • Es zieht und lockt ohn' Unterlass die Diebe hin zur vollen Kass'.
  • Nicht immer zeigt eine Buckel an, sein Träger ist ein heilger Mann.
  • Hat der Spatz schon viel erfahren, kannst du dir die Warnung sparen.
  • Oft passt zu Gesetz und Recht Wunsch und Wille nur ganz schlecht.
  • Fehlt die Kraft dem Knäbelein, steckt es alle Schläge ein.
  • In eignen Höhlen, eignen Nesten gefällt's den Tieren meist am besten.
  • Nie und nirgends kannst du finde einen Menschen ohne Sünden.
  • Durch das Reden wird entdeckt, was in einem Schädel steckt.
  • An eigner Nasenspitze wohnt für manche schon der Horizont.
  • Nur selten fliegt zum Mund hinein ein Täubchen, das gebraten fein.
  • Kaum kennt ein Gaumen Übermut, wenn laut der Magen knurren tut.
  • Baust du dein Haus dicht an der Straß', kriegst Ratschlag du im Übermaß.
  • Als lächerlich stellt sich oft dar, was eben majestätisch war.
  • Rost sehr gerne Eisen frisst, der Mensch der Sorge Speise ist.
  • Kommt der Teufel nicht ans Ziel, bringt er eine Frau ins Spiel.
  • Es hat wohl ein jeder Baron, seine Grille unter der Kron'.
  • In seiner sich'ren Ecke sitzt manch ein tapf'rer Recke.
  • Torheit und Elend sind im Land als Nachbarn überall bekannt.
  • Geschenkter Essig wird dir sein mehr wert stets als gekaufter Wein.
  • Es drücken sehr dich deine Schuhe, den Nachbarn dein lässt das in Ruhe.
  • Rosen stets im Sommer schneid', weil sie's nicht gibt zur Winterszeit.
  • Hast du 'nen Kopf, so freue dich, den Kamm, den find'st du sicherlich.
  • Auch ohne Saat und Pflug gibt's Narren schon genug.
  • Rost auf keinem Schlüssel sitzt, den man Tag für Tag benützt.
  • Der Krieg, der findet niemals statt, steht auf dem Feld nur ein Soldat.
  • Heiser, krächzend mag's schon klingen, trotzdem, hör nie auf zu singen.
  • Oft kommt das Elend auch zu Gast, wenn du es nicht geladen hast.
  • Fast alles wird sehr leicht durch Höflichkeit erreicht.
  • Man schaut mit Freude in die Fern', was vor der Nas', sieht man nicht gern.
  • Ans Schlechte da denkt man noch oft zurück, doch Gutes vergisst man im Augenblick.
  • Nur Worte, die gut klingen, auch gute Wirkung bringen.

aus Flamen

  • Wahre Freunde verlassen dich erst, wenn es brenzlig wird. gefuinden von Michael Brunotte

Finnland

  • Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
  • Wer alles gleich erledigt, hat mehr freie Zeit.

Frankreich

  • Auch beim Tanzen kommt man voran.
  • Charme ist die Gabe, den anderen vergessen zu lassen, dass er aussieht, wie er aussieht.
  • Der Weise findet sogar bei Narren Rat.
  • Die Ehe ist eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.
  • Die Ehen werde im Himmel geschlossen und auf Erden vollzogen.
  • Die Last, die man liebt, ist nur halb so schwer.
  • Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Rosen.
  • Ein schlechter Arbeiter wird nie gutes Werkzeug finden.
  • Eitelkeit ist die Kunst auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.
  • Es ist alles schön, wonach man sich sehnt.
  • Freundschaft zwischen Frauen ist nur ein Waffenstillstand.
  • Glück ist meist gewöhnliches Leitungswasser, das nach Champagner schmeckt.
  • Kinder sind Engel, deren Flügel schwinden, je mehr ihre Füße wachsen.
  • Menschen, die viele Sprichwörter kennen, können nicht böse sein!
  • Wer große Ausdauer hat, bleibt immer Sieger.
  • Wer zu viel ergreift, kann es schlecht umfassen.
  • Zu dem, der warten kann, kommt alles mit der Zeit.

Gabun

  • Lege das Ruder erst dann nieder, wenn das Boot an Land ist.

Griechenland

  • Vergangenem nachtrauern heißt Gegenwärtiges versäumen.

Holland

  • Barmherzigkeit gegen die Wölfe ist Unrecht gegen die Schafe.
  • Man wird noch mit Laternen suchen, was man verschmäht hat.
  • Wer im Ruf steht, ein Frühaufsteher zu sein, kann getrost den ganzen Morgen im Bett bleiben.

der Indianer

  • Bevor du einen Menschen beurteilst, gehe drei Monde in seinen Mokassins. gefunden von Eckhard Kunz 
  • Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!
    Cree-Indianer gefunden von Hanni Seydel
  • Erst wenn die Schmetterlinge im Bauch weiter geflogen sind, entsteht die wahre Liebe.
  • Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage. Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut. Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut. Old Coyote gefunden von Hanni Seydel
  • In einem guten Gedanken ist Gutes für alle Menschen.
  • Kein Frosch trinkt den Teich aus, in dem er lebt.
  • Man soll nicht mehr schlachten, als man salzen kann. - Sprichwort der Irokesen gefunden von Carsten Tornow
  • Was die Erde befällt, befällt auch die Kinder der Erde. Indianerhäuptling Seattle
  • Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab. von den Dakota-Indianer
  • Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

Indien

  • Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können.
  • Das Auge ist der Spiegel der Seele, aber das Ohr ist das Tor zur Seele.
  • Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück - als Glück.
  • Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung,warum nicht auch sein Herz. gefunden von Uwe Fechner
  • Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte, beides ist in den Herzen der Menschen.
  • Ein Licht, das nur für sich selbst leuchtet, ist Finsternis.
  • Nimm es als Vergnügen und es ist Vergnügen. Nimm es als Qual und es ist Qual.
  • Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln; sind sie älter, gib ihnen Flügel.
  • Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.
  • Wenn du den Hahn einsperrst, geht die Sonne doch auf.
  • Wer einen guten Freund hat, braucht keinen Spiegel.
  • Wer viel spricht hat weniger Zeit zum Denken.
  • Wo Elefanten sich bekämpfen, hat das Gras den Schaden.
  • Worte sind die Töchter der Erde, und Taten die Söhne des Himmels.

Irland

  • Gott hat die Zeit geschaffen und der Mensch die Hast. gefunden im tempus-Kalendarium 1999
  • Gott legt das Maßband nicht um den Kopf, sondern um das Herz. gefunden im tempus-Kalendarium 2000
  • Gott schenkt dir das Gesicht - lächeln musst du selber.
  • Jeder hat seinen Grund zur Bescheidenheit.
  • Nimm dir Zeit, um zu arbeiten, denn es ist der Preis des Erfolges. Nimm dir Zeit, um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft. Nimm dir Zeit, um zu spielen, es ist das Geheimnis der Jugend. Nimm dir Zeit um zu lesen, es ist die Grundlage des Wissens. Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glücklichsein. Nimm dir Zeit, um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen. Nimm dir Zeit, um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude. Nimm dir Zeit, um froh zu sein, es ist die Musik der Seele.
  • Was bedeutet die Welt einem Mann, dessen Frau Witwe ist. gefunden von Carsten Tornow

Island

  • Nimm dir Zeit freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glücklichsein.

Israel

  • Den wahren Geschmack des Wassers erkennt man in der Wüste.
  • Der Teufel hol' den Einfall, der einem zu spät kommt.
  • Die Jugend ernährt sich von Träumen, das Alter von Erinnerungen.
  • Eher mach zum Werkeltag dein Fest, eh du's zum Betteln kommen lässt.
  • Ein liebes Weib, ein wohnlich Dach, dazu ein Stücklein Brot; wer diese drei sein eigen nennt, mit dem hat's keine Not.
  • Leicht ist man entschlossen, findet man Genossen, erst auf sich gestellt, zeiget sich der wahre Held.
  • Menschenherz und Meeresboden sind unergründlich. 
  • Schon wegen der Neugier ist das Leben lebenswert.
  • Wenn du deine Träume erfüllt sehen willst, darfst du nicht schlafen.
  • Wenn man Salz braucht, so nützt es nichts, dass man Zucker hat.
  • Wirf keinen Stein in den Brunnen, aus dem du geschöpft hast.

Italien

  • Anche le zoppe si maritano. - Auch die lahmen Frauen heiraten. aus der Toskana
  • È megliodare e pentire che tenere e patire. - Es ist besser, zu geben und zu bereuen, als zu behalten und zu leiden. aus der Toskana
  • Einer allein ist nicht einmal gut im Paradies.
  • Jeder leitet das Wasser auf seine eigene Mühle.
  • Mai un topolino affida il sua destino ad un sol buco. - Nie vertraut eine Maus ihr Schicksal einem einzigen Loch an.
  • Tanto è mercante quello che perde che quello che guadagna. - Das ist genauso ein Kaufmann, wer verliert, als wer Gewinn macht.
  • Welch ein süßer Trost ist es doch, Gefährten im Unglück zu haben.
  • Wer alles bloß des Geldes wegen tut, wird bald des Geldes wegen alles tun.
  • Wer die Torte auf Kosten der Allgemeinheit isst, zahlt die Zeche auf dem Stadtplatz. Chi mangia la torta del comune, paga lo scotto in piazza.
  • Wer den Papst zum Vetter hat, kann leicht Kardinal werden.
  • Zwischen Reden und Tun liegt das Meer. Tra il dire e il fare c'è di mezzo il mare. gefunden von Andreas P.

Jamaika

  • Bevor du heiratest, halte beide Augen offen, doch hinterher drücke eines zu.

Japan

  • Als Geschenk ist ein wattierter Rock selbst im Sommer begrüßenswert. gefunden von Sabine Hermann
  • Armut ist härter als Krankheit.
  • Armut macht zum Dieb, Liebe zum Dichter.
  • Auch die Frau unedler Herkunft wird oft in einer Sänfte getragen, die von Edelsteinen glänzt.
  • Auch unter den Ungeschliffenen gibt es verdienstvolle Männer.
  • Auf zu große Zuneigung folgt hundertfache Abneigung.
  • Aus einer schlechten Verbindung kann man sich schlecht lösen.
  • Bau dein Haus neben ein Haus, in dem gelacht wird.
  • Bei allem was man mit ganzem Herzen tut, sucht man nicht nach Helfern.
  • Bezahlung wäscht von Schande rein.
  • Brüder, die sich im Haus zanken, gehen gemeinsam gegen den Feind von außen.
  • Brüder sind wie zwei Hände.
  • Das Glück kommt gern in ein Haus, wo Freude herrscht.
  • Das Glück kommt zu denen, die lachen.
  • Das Glück tritt gerne in ein Haus, wo gute Laune herrscht.
  • Das Herz des Mannes ist veränderlich wie der Herbsthimmel.
  • Das Kind, das du liebst, schicke auf Reisen!
  • Das Leben des Menschen währt eine ganze Generation, sein Name zehntausend.
  • Das Leben ist das wertvollste Gut.
  • Das Leben ist ein Licht im Winde.
  • Das Leben ist kurz, der Wünsche sind viele.
  • Das menschliche Leben gleicht einem langen Wege, auf dem man eine schwere Last zu tragen hat.
  • Den Liebesvermittler mag man lieber als die Eltern.
  • Den Niedrigen und Armen schätzen selbst Frau und Kinder gering; den Ruhmvollen und Reichen schätzen selbst Fremde hoch.
  • Der Arme kann ruhig schlafen.
  • Der Arme und Geringe hat wenig Freunde.
  • Der Baum der im Frühling nicht aufblüht, trägt im Herbst keine Frucht.
  • Der Glanz des Mannes ist siebenfacher Glanz.
  • Der Mann hält sich durch Mut.
  • Der Rabe, der den Kormoran nachahmt, muss viel Wasser schlucken.
  • Der Reiche ist wie ein Aschenbecher: je mehr sich anhäuft, je schmutziger wird er.
  • Der Weg von der Sparsamkeit zur Verschwendung ist leicht, von der Verschwendung zur Sparsamkeit schwer.
  • Die Arbeit kann den Fleiß nicht einholen.
  • Die Armen haben viele Kinder.
  • Die einen werden in der Sänfte getragen, die anderen tragen sie.
  • Die Entfernung ist unwichtig, nur der erste Schritt ist wichtig.
  • Die Frau ist der Schatz des Hauses.
  • Die Güte des Vaters übersteigt die Höhe der Berge, die Güte der Mutter geht tiefer als das Meer.
  • Die Kakifrucht der Armen hat viele Kernen.
  • Die Kinder des Frosches sind Frösche.
  • Die Lebensspanne ist dieselbe - ob man sie lachend oder weinend verbringt.
  • Die Liebe der Eltern ist hundertmal größer als die Liebe der Kinder.
  • Die Liebe unterscheidet nicht zwischen hoch und niedrig.
  • Die schöne Frau ist die Feindin der hässlichen.
  • Die Seligkeit eines Augenblicks verlängert das Leben um tausend Jahre.
  • Die sich gleichen, werden ein Paar.
  • Die Söhne folgen dem Vater, die Töchter der Mutter.
  • Durch geliebte Menschen wird man gefesselt.
  • Ehegatten haben Freud und Leid gemeinsam.
  • Eifersucht ist das Herz der Liebe.
  • Ein böses Weib ist wie eine Missernte für sechzig Jahre.
  • Ein freundliches Wort kann drei Wintermonate warm machen.
  • Ein geschickter Falke verbirgt seine Klauen. gefunden von Sabine Hermann
  • Eine einzige Kerze einer armen Frau wiegt schwerer als zehntausend eines Reichen.
  • Eine Freude vertreibt hundert Sorgen.
  • Eine schöne Frau schminkt sich nicht.
  • Eis entsteht aus Wasser, ist aber kälter als Wasser.
  • Frühaufstehen ist die Grundlage des Reichtums.
  • Geliebt werden ist ein Verhängnis.
  • Gib acht auf das Herz deiner Frau, auch wenn sie dir sieben Kinder geboren hat!
  • Gott hat die Zeit geschaffen und der Mensch die Hast. gefunden im tempus-Kalendarium 1999
  • Große Männer führen andere irre.
  • Große Männer können nicht nebeneinander bestehen.
  • Große Männer sind sinnlichen Genüssen zugetan.
  • Gute Erziehung ist mehr wert als vornehme Herkunft.
  • Hab keine Angst vor dem Fortschritt. Fürchte den Stillstand.
  • Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
  • Hunde, Katzen, Kinder und alte Weiber sind in Gesellschaft unwillkommen.
  • Im Glanze des Geldes scheint selbst ein Dummkopf klug.
  • In zu klarem Wasser leben keine Fische; mit einem zu reinen Mann verkehren wenige.
  • Je schlechter der Redner, desto länger seine Rede.
  • Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite.
  • Kinder sind das Band zwischen den Ehegatten.
  • Lege keine Leiter an Wolken an. gefunden von Sabine Hermann
  • Liebe liegt außerhalb der Überlegung.
  • Lieber einen Hund halten als die Enkel verhätscheln.
  • Liebesneid und Futterneid sind furchtbar.
  • Man hasst nicht den Sohn, der stiehlt, sondern dessen Häscher.
  • Manche Zuneigungen leuchten ein, andere erscheinen sonderbar.
  • Mann und Frau verbinden sich für zwei Welten.
  • Mit vierzig erreicht der Mann das Alter der höchsten Vernunft.
  • Nicht die Liebe ist es die den Menschen irreführt, er führt sich selbst irre.
  • Nicht die Medizin, sondern der Arzt, der sie verschrieb, tötet den Kranken. gefunden von Sabine Hermann
  • Noch nach drei Jahren kann die Liebe erkalten.
  • Reichtum macht aus einem Dummkopf einen Herrn. gefunden von Sabine Hermann
  • Reichtum und Ruhm sind wie Wolken und Rauch.
  • Sehen ist Gift für die Augen.
  • Sprich mit einem Reichen nicht über Armut!
  • Sterben ist leicht, leben ist schwer.
  • Übe lieber Sparsamkeit, als nebenher zu arbeiten.
  • Um einen Ehestreit schert sich kein Hund.
  • Unter schönen Frauen gibt es viele dumme.
  • Vor der Tür einer Witwe wird viel Gutes und Böses geredet.
  • Warten bringt Unruhe, nicht der Mensch, auf den wir warten. gefunden von Sabine Hermann
  • Wegen der Lachgrübchen einer Frau werden ganze Schlösser zugrunde gerichtet.
  • Wenn der Mann krank ist, verfällt das Haus; wenn die Frau krank ist, die Liebe.
  • Wenn die Sonne untergeht, wird uns der Weg lang.
  • Wenn die Steine schwimmen, versinken die Blätter.
  • Wenn du ein Hund wirst, werde Hund einer reichen Familie!
  • Wenn du ein Kind liebst, gib ihm viele Schläge; wenn du es hasst, gib ihm viel zu essen.
  • Wenn du es eilig hast, geh langsam. Wenn du es noch eiliger hast, mach einen Umweg
  • Wenn eine Frau ohne Eifersucht ist, nimmt ihr Mann hundert Schwächen in Kauf.
  • Wenn man arm ist, stiehlt man.
  • Wenn man lange genug wartet, kommt das schönste Wetter.
  • Wenn sich in deinem Herzen ein Verlangen regt, denke an die Zeit, da du in Not warst!
  • Wer im Wohlstand lebt denkt an das nächste Jahr; wer im Elend lebt, an den Augenblick.
  • Wer keine Kinder hat, kann nicht weinen.
  • Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere.
  • Wer von der Hoffnung lebt, wird wenigstens nicht dick! gefunden von Wolfgang Allinger
  • Zuviel Höflichkeit, auch eine Form der Unhöflichkeit. gefunden von Sabine Hermann

Kamerun

  • Wer nicht weiß, dass sein Bett kaputt ist, schläft gut. gefunden von K.Bonga Georges A.

Kaukasus

  • Wer die Wahrheit sagt, sollte sein Pferd gesattelt lassen.

Korea

  • Der Dumme schnattert, der Weise hört zu.
  • Es genügt nicht, an den Fluss zu gehen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch ein Netz mitbringen.
  • Sammle Staub, um einen Berg zu errichten.

aus dem Lateinischen

  • Amicus certus in re incerta cernitur. Den wahren Freund erkennt man in der Not. - Cicero
  • Cogito, ergo sum (ich denke, also bin ich) - René Descartes
  • Cum tacent clamant. (Gerade Ihr Schweigen ist laute Anklage) - Cicero
  • Den Ahnungslosen schenkt der Herr einen leichten Schlaf. - Julius Cäsar
  • Dimidium facti, qui coepit, habet, (Wer nur begann, der hat schon halb vollendet) - Horaz
  • Errare humanum est (Irren ist menschlich) - Seneca
  • Es ist noch nicht aller Tage abend (nondum omnium dierum solem occidisse.) - Livius
  • Esse est percipi. Sein ist gesehen werde. - Georg Berkeley
  • Inde irae et lacrumae (Daher Zorn und Tränen) - Juvenal
  • Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche. - Seneca
  • Jeder ist seines Glückes Schmied. - nach Appius Claudius Caesus
  • Jeder ist sich selbst der Nächste. - nach Andrian [das Sprichwort "Jeder ist sich selbst der Nächste" basiert auf einer Sentenz aus dem WERK Andria, geschrieben von Terenz. Dort heißt es: "proximus sum egomet mihi" was bedeutet: "Ich bin mir selbst der Nächste. - Hinweis von Heiko Borchers]
  • Kein Wässerchen trüben (können) - Phädrus
  • Mea culpa - Meine Schuld
  • Mens sana in corpore sano, (eine gesunde Seele in einem gesunden Körper) - Juvenal
  • Mundus vult decipi, ergo decipiatur. (Die Welt will betrogen sein, darum werde sie betrogen.)
  • Nitimur in vetitium semper cupimusque negat. (Wir neigen zum Verbotenen immer und begehren Versagtes) - Ovid
  • Nomen atque (est) omen - nach Titus Maccius Plautus
  • Non scholae sed vitae discimus (Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir) - Seneca
  • Nuda veritas (Die nackte Wahrheit) - Horaz
  • Qui tacet, consentire videtur (Schweigen wird als Zustimmung betrachtet) - Bonifazius
  • Sic volo, sic iubeo: sit pro ratioe voluntas, (So will ich's so befehl ich's: statt des Grundes genügt der Wille) - Juvenal
  • Tunica propior pallio (Das Hemd ist näher als der Rock) Plautus
  • Wenn zwei dasselbe tun, ist es noch lange nicht dasselbe - Adelphi

Lettland

  • Bedenke was du verlieren kannst, dann wirst du verschmerzen, was du noch nicht erworben hast.
  • Eine rechte Dummheit ist immer mehr wert, als eine falsche Weisheit.

Litauen

  • Ein einziges Blättchen Erfahrung ist mehr wert als ein ganzer Baum voller guter Ratschläge.

Madagaskar

  • Der Tadel ist wie der Wind: Man sieht ihn nicht, aber man spürt ihn.

Marokko

  • Glück widerfährt dir nicht. Glück findet der, der danach sucht.

Mexiko

  • Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird. gefunden von Benjamin Schulz
  • Kein Tier ist so dumm, dass es mit seinem Fuß zweimal am selben Stein anstößt. gefunden von Horst Ruhnau

Mongolei

  • Auch ein Schritt zurück kann ein Schritt in die richtige Richtung sein.
  • Besser ein dummer Wanderer als ein Weiser, der zu Hause sitzt.

Nepal

  • Dem Geduldigen laufen die Dinge zu, dem Eiligen laufen sie davon.
  • Wem nichts zu schwer ist, dem gelingt alles.
  • Wer keine Zeit hat, ist ärmer als ein Bettler.

Nigeria

  • Der Fisch stirbt, wenn ihn der Fluss verschmäht.

Norwegen

  • Nichts auf der Welt ist so weit entfernt wie der Weg vom guten Vorsatz zur guten Tat.

Persien

  • Alle Dinge sind schwer, bevor sie leicht werden.
  • Ein kurzer Augenblick der Seelenruhe ist besser als alles, das du sonst erstreben magst.
  • Eine sanfte Hand kann einen Elefant am Haar leiten.
  • Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber süß ist.
  • Weißt du, was nicht zu sättigen ist? Das Auge der Habsucht. Alle Güter dieser Welt füllen die Höhle nicht aus.

Polen

  • Das Lächeln auf dem Gesicht eines Hungrigen ist eine Lüge.

Portugal

  • Gekauftes ist billiger als Geschenktes.

Rumänien

  • Wer immer nur wartet, bis ein anderer ihn zum Essen ruft, wird oft nichts zu essen bekommen.

Russland

  • Alle ungeschickten Arbeiter schimpfen auf auf ihr Werkzeug.
  • Das Schönste am Schenken ist das Leuchten in den Augen der Beschenkten.
  • Dem Junggesellen helfe Gott, dem Verheirateten hilft seine Frau.
  • Den Spiegel darfst du nicht schelten, wenn er dir eine schiefe Fratze zeigt.
  • Die Arbeit ist kein Wolf. Sie flieht nicht in den Wald. gefunden von P. Fröhlich
  • Ein Freund, von dem man nichts borgen kann, gleicht einem Messer, das nicht schneidet.
  • Eine Wunde, die ein Freund schlägt, heilt nicht.
  • Es hat nicht jeder Fleisch gegessen, der in den Zähnen stochert. gefunden von Carsten Tornow
  • Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und den Menschen von allen Seiten. gefunden von Carsten Tornow
  • Klug ist jeder, der eine vorher, der andere nachher.Lacher gibt's vom Trottel bis zum Teufel.
  • Nur die ungeschickten Arbeiter schimpfen über ihre Werkzeuge.
  • Wer nicht raucht und trinkt, stirbt bei bester Gesundheit. gefunden von P. Fröhlich
  • Willst Du einen Freund loswerden, gib ihm ein Darlehen. gefunden von Rene Steinbach

Schottland

  • Wer alle Tage feiert, fragt nicht nach dem Sonntag.

Schweden

  • Bleibe dem Alten geöffnet, aber verschließe dich nicht dem Neuen. gefunden von Gerhard Bendig
  • Der Überfluss ist die Mutter aller Langeweile.
  • Wir sollten das Beste hoffen, auf das Schlimmste gefasst sein und es nehmen, wie es kommt.

Serbien

  • Der gute Ruf geht weit, aber der schlechte geht noch viel weiter.
  • Sei bescheiden, denn Du bist aus dem gleichen Stoff wie die Erde. Sei erhaben, denn Du bist aus dem gleichen Stoff wie die Sterne. gefunden von Thomas Gauer
  • Während die Weisen grübeln, erobern die Dummen die Festung.

Sonstige Teil 1

  • Abends werden die Faulen fleißig.
  • Abendrede und Morgenrede kommen selten überein.
  • Abwarten und Tee trinken.
  • Abwechslung stärkt den Appetit.
  • Achte auf deine Gedanken - sie sind der Anfang deiner Taten.
  • Achte auf deine Gedanken, denn deine Gedanken werden Wörter. Achte auf deine Wörter, denn deine Wörter werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn Deine Handlungen werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter, denn Dein Charakter wird dein Schicksal. Aus dem Talmud  gefunden von Thomas Gauer
  • Achte auf die Gesichter derer, die sich verneigen.
  • Achte nicht nur auf das, was andere tun, sondern auch auf das, was sie unterlassen.
  • Adel sitzt im Gemüt, nicht im Geblüt.
  • Adel verpflichtet.
  • All zu scharf macht schartig.
  • All zu viel ist ungesund.
  • Alle Lebewesen außer dem Mensch wissen, dass der Hauptzweck darin besteht es zu genießen.
  • Alle Menschen werden als Original geboren, die meisten sterben als Kopie.
  • Alle Wege führen nach Rom.
  • Alle wissen guten Rat, nur nicht wer ihn nötig hat.
  • Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß!
  • Aller Anfang ist schwer.
  • Aller guten Dinge sind drei.
  • Alles ist nichts. gefunden von Gudrun Z.
  • Alles ist relativ. Auch die Aussage, dass alles relativ sei.
  • Alles was man ändern kann, wird so lange verändert, bis es zu spät ist um noch etwas ändern zu können.
  • Allgemach kommt zuerst ans Ziel.
  • Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich, allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andere ist vergnüglich.
  • Almosen, das von Herzen kommt, dem Geber wie dem Nehmer frommt.
  • Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich, es stimmt.
  • Als Opa merkt man erst, dass man zu wenig Vater war.
  • Alt wird man von heute auf morgen.
  • Am vielen Lachen erkennt man den Narren.
  • Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker.
  • Am Tage, da einer alles weiß, las ihn ruhig sterben.
  • An den Federn erkennt man den Vogel.
  • An jungen Bäumen , wenn sie gerade wachsen sollen, muss man bisweilen etwas Abhauen.
  • Andere Länder, andere Sitten.
  • Anerkennung ist der Sauerstoff für menschliche Beziehungen.
  • Angriff ist die beste Verteidigung.
  • Annahmen bestätigen die Regel. gefunden von Carsten Tornow
  • Anstatt zu klagen, dass die Rosen Dornen haben, solltest du Freude haben, dass der Dornenstrauch Rosen trägt. gefunden von Tilo Weber
  • Antiquitäten sind der Kitsch von gestern zum Preis von morgen.
  • Arbeit ist das größte auf der Welt, darum sollten wir uns immer etwas für morgen aufheben.
  • Arbeit ist nach wie vor der Umweg zu Genüssen.
  • Arbeitsschweiß an Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
  • Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf.
  • Auch das beste Pferd stolpert einmal.
  • Auch die kleinste Pfütze spiegelt den Himmel!
  • Auch für Eheleute gibt es kein Fundbüro für verlorene Illusionen.
  • Auch mit einem kleinen Haken kann man große Fische fange.
  • Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut!
  • Auch getrocknete Tränen weinen noch. gefunden von Tobias Habben
  • Auf dem Weg durchs Leben kann man den Wind nicht immer im Rücken haben.
  • Auf Regen folgt Sonnenschein.
  • Auf der Zunge Honig, aber im Herzen Eis.
  • Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
  • Aufzuhören, bei anderen Unzulänglichkeiten zu kritisieren, statt dessen dafür zu sorgen, dass man selbt besser, wahrer, wirklicher wird - ist das nicht die edelste Form des Egoismus? gefunden von Martin Prange
  • Aus den Augen, aus dem Sinn.
  • Aus einem Funken wird leicht ein großes Feuer!
  • Aus vier Augen sieht die Welt viel heiterer aus als aus zweien.
  • Ausbildung verhindert Einbildung.
  • Besser in der Tasche kein Geld als ohne Freund in dieser Welt.
  • Bevor wir die Welt verändern, sollten wir dafür sorgen sie nicht zu Grunde zu richten!
  • "Dann wollen wir", sagt der Bauer, wenn er muss.
  • Das Abitur gibt's nicht zum Nulltarif
  • Das Alte klappert, das Neue klingt.
  • Das Ende ist dann gekommen, wenn der neue Anfang gefunden ist. gefunden von Tobias Habben
  • Das Glück liegt nicht in den Dingen sondern im Menschen.
  • Das Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht. gefunden von Jans
  • Das gut erzogene Kind gehört der Gesellschaft, das schlecht erzogene Kind gehört zu seiner Familie. (abchasiches sprichwort) gefunden von a. Celo
  • Das Leben ist kein Ponyhof. gefunden von Alex
  • Das Leben ist zu kurz, für ein langes Gesicht! gefunden von Sven Jäger
  • Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last kommt die Last der Jahre.
  • Das vorige Jahr war immer besser. gefunden von Carsten Tornow
  • Das Wasser rinnt ins Meer zurück, doch kehrt zurück kein Augenblick.
  • Das Werk soll den Meister loben!
  • Dein Gefühlsreichtum passt auf einen Teelöffel.
  • Dem Lügner glaubt kein Mensch eine Wahrheit.
  • Dementi ist die Bestätigung einer Nachricht, die vorher Gerücht war. gefunden von Carsten Tornow
  • Den Galgen hat man abgeschafft, die Diebe sind geblieben. gefunden von Carsten Tornow
  • Den Augenblick genießen, sich aber nicht darin verlieren, ist das vornehmste Grundgesetz aller Lebensweisheiten.
  • Den wirklich Freien erkennt man daran, dass er keine Angst hat seine Freiheit zu verlieren. Der Unfreie hat sogar Angst davor seine Unfreiheit zu verlieren.
  • Der beste Advokat, der schlimmste Nachbar.
  • Der edelste Beweggrund ist das Allgemeinwohl.
  • Der Fisch ist geschaffen, im Wasser zu leben. Er ist nur im Wasser frei. Der Vogel ist für die Luft geschaffen und ist nur in der Luft frei. Der Mensch ist geschaffen, in Gott zu leben, und ist nur frei, wenn er abhängig von IHM ist.
  • Der Dumme hält Ordnung, der Kluge überschaut das Chaos.
  • Der glücklichste Mensch ist derjenige, welcher die interessantesten Gedanken hat.
  • Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit gefunden von Andreas Kreutzmann
  • Der Krieger wächst mit seinen Aufgaben.
  • Der Mensch ist wahrhaft glücklich, der verschenken kann, was andere unbedingt für sich brauchen.
  • Der Mensch sagt, die Zeit vergeht. Die Zeit sagt, der Mensch vergeht. Inschrift auf einer Turmuhr gefunden von Robert Torscht
  • Der Mensch sagt zum Stein: "Werde ein Mensch!" Der Stein antwortet: "Dafür bin ich nicht hart genug".
  • Der Mund des Menschen hat ihm schon oft die Nase gebrochen. Die Kinder des Dschinn
  • Der Philosoph hat wie der Hausbesitzer immer Reparaturen.
  • Der Realist weiß, was er will - der Idealist will, was er weiß.
  • Der Teufel hat mehr als 12 Apostel.
  • Der Trick im Leben besteht nicht darin, etwas zu begehren, was man nicht besitzt, sondern noch zu begehren, wenn man es hat!
  • Der Weise findet sogar bei Narren Rat.
  • Die Arbeit läuft nicht davon, während du dem Kind den Regenbogen zeigst und erklärst, aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit deiner Arbeit fertig bist.
  • Die Augen sind der Liebe Pforten.
  • Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. gefunden von Carsten Tornow
  • Die Freude am Kleinen ist die schwerste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
  • Die Gewohnheiten sind das halbe Leben.
  • Die Heimat ist die leibliche Mutter, das Fremdland ist die Stiefmutter. (tscherkessisches/ adigeisches sprichwort) gefunden von a. celo
  • Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln. gefunden von Elisabeth Inselsperger-Stadler
  • Die Kuh will also aus dem Quark kommen? gefunden von Eloy
  • Die meisten Menschen benutzen ihren Kopf ohnehin nicht zum denken, sondern nur zum nicken.
  • Die Retourkutsche ist der Streitwagen des kleinen Mannes. gefunden von Rene Steinbach
  • Die Ruhe ist den Weisen heilig, nur Verrückte haben es eilig. Spruch in einem Wartezimmer
  • Die Welt ist das, wofür du sie hältst.
  • Die Zeit totschlagen ist nicht strafbar.
  • Dumm ist der, der Dummes tut. gefunden von Maddin
  • Ebbe folgt nicht auf Ebbe. Dazwischen ist die Flut.
  • Edel sein ist gar viel mehr, als Adlig sein von den Eltern her.
  • Ehe man tadelt, sollte man immer versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.
  • Eheleute, die sich lieben, sagen sich tausend Dinge, ohne zu sprechen.
  • Eile mit Weile. gefunden von Roland Plarre
  • Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.
  • Ein Augenblick der Seelenruhe ist besser als alles, was du sonst erstreben magst.
  • Ein Freund ist jemand, der dir das Lied deines Herzen vorsingt, wenn du es vergessen hast. gefunden von Claudia Malycha
  • Ein guter Tag fängt morgens an.
  • Ein guter Vorsatz ist ein Startschuss, dem kein Rennen folgt.
  • Ein Klassiker ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.
  • Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat. gefunden von Carsten Tornow
  • Ein unordentlicher Mensch verliert immer nur einen Handschuh.
  • Einbildung ist auch eine Bildung. gefunden von Nina
  • Eine Freude vertreibt hundert Sorgen.
  • Eine Schnecke auf dem richtigen Weg gewinnt vor dem Hasen auf dem falschen Weg.
  • Eine Tür zur Vergangenheit zu öffnen geht nicht ohne Knarren.
  • Einem Manager die Wirklichkeit zu erklären, ist wie einem Kind die Träume zu nehmen.
  • Einen Affen haben.
  • Entweder konsequent oder inkonsequent, aber das ewige Hin und Her hört auf. - MensaKlo, Klagenfurt. gefunden von Carsten Tornow
  • Erfolg ist eine ständige Baustelle. Kalenderspruch
  • Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun. gefunden von BigT
  • Erwartungen sind die Vorboten der Enttäuschung. gefunden von J. Köhler
  • Es bedeutet wenig, ob du auf dem Gipfel eines Berges oder an seinem Fuß stehst, wenn du nur glücklich bist, wo du bist.
  • Es geht dich auch an, wenn des Nachbarn Haus brennt.
  • Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
  • Es gibt auch ein Leben vor dem Tod. gefunden von Hans-Ulrich Gerber
  • Es gibt Grenzen die man überschreiten muss, um die Welt zu verstehen.
  • Es gibt kaum ein Tier, für das die arbeitende Bevölkerung so viel macht, wie für die Katz.
  • Es gibt keine Chance für den ersten Eindruck.
  • Es gibt Menschen, die Fische fangen - und solche, die nur das Wasser trüben.
  • Es gibt Momente da fallen träume zusammen, die man nie mehr aufheben kann.
  • Es ist kein Mensch ohne ein Aber.
  • Es ist nicht aller Tage Abend.
  • Es ist nicht einfach, Intelligenz zu definieren. Die Kunst aber ist es, die Intelligenz so zu gestalten, dass es auf einen selber zutrifft. gefunden von Patrick Pinske
  • Es ist, um auf die Akazien zu klettern.
  • Es läppert sich zusammen.
  • Es leben viele vom Wind, die keine Mühlen haben.
  • Es passt wie die Faust aufs Auge.
  • Etwas ausbaden müssen. Sprichwörtliche Redensart nach einer mittelalterlichen Baderegel, nach der der letzte Besucher des Bades das Wasser ausgießen musste.

Sonstige Teil 2

  • Fang deine Arbeit munter an - so ist sie auch schon halb getan. gefunden von Glänzel
  • Fehlt es dem Dieb an Gelegenheit, glaubt er an seine Ehrlichkeit. - aus dem Talmud
  • Fliegende Teppiche kamen aus der Mode, weil man nichts darunter kehren kann.
  • Flexibel wie 'ne Litfassäule.
  • Frag drei Ärzte nach einer Diagnose und Du hast vier verschiedene Leiden.
  • Frage nicht, was andere machen, achte auf deine eigenen Sachen.
  • Frauen, wenn sie dir das Herz rausgerissen haben, wollen sie immer deine Freunde sein. aus Starship-Troopers - gefunden von Jan Rüger
  • Freunde sind wie Engel, die einem aufhelfen wenn unsere Flügel vergessen haben wie man fliegt. gefunden von Svenja
  • Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die zwei besten Ärzte.
  • Früchte reifen durch die Sonne, Menschen reifen durch die Liebe.
  • Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft, heute muss die Zukunft Angst vor den Menschen haben.
  • Geben und Wiedergeben hält die Freundschaft zusammen.
  • Gegen Pechsträhnen sind auch Friseure machtlos.
  • Geldgeschenke sind fantasielos. Vor allem kleine.
  • Genieße deine Kraft, man lebt nur, wenn man schafft.
  • Gerichtsverhandlungen sind oft Shows der Neuzeit.
  • Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
  • Gewalt ist das Problem, als dessen Lösung sie sich ausgibt.
  • Gib dem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
  • Glück kann man nur festhalten indem man es weitergibt.
  • Goldene Träume lassen hungrig aufwachsen.
  • Gott gibt uns die Nüsse, aber knackt sie nicht für uns auf.
  • Gott sitzt hoch, aber er sieht weit. gefunden von Carsten Tornow
  • Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben. gefunden von Carlocero De Camillo
  • Hoffnung ist etwas für Leute, die aufgehört haben zu glauben. gefunden von Thomas Ratschkowski
  • Hohe Absätze, kurze Hauptsätze. gefunden von Paul
  • Hüte dich, alles zu begehren, was du siehst, alles zu glauben, was du hörst, alles zu sagen, was du weißt, und alles zu tun, was du kannst. Wandinschrift in einem Kloster
  • Humor und Geduld sind zwei Kamele mit denen du durch jede Wüste kommst.
  • Ich bin ein angesehener Mensch, sagte der Dieb, als er am Schandpfahl stand.
  • Ich erschrak, als ich merkte, dass ich so bin, wie man ist.
  • Ich ging durch die Wälder, weil ich bewusst leben wollte. Ich wollte das Dasein nutzen. Ich wollte das Mark des Lebens auskosten, um nicht an meinem Todestage inne zu werden, da ich nie gelebt hatte. Aus Club der toten Dichter
  • Ich möchte wieder sein was ich mal war, als ich werden wollte, was ich bin. Graffityspruch
  • Im Dorf mit stolzem Stock, zu Hause unterm Rock.
  • Im Hause des Gehenkten soll man nicht vom Stricke reden. gefunden von Carsten Tornow
  • In die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben, aus der Vergangenheit lernen.
  • Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
  • Je ausgelassener die Feste, um so näher der Krieg.
  • Je entfernter ein Ende ist, desto näher könnte der Anfang sein. gefunden von Elise-Christina
  • Je fester man eine Brennnessel anfasst, desto weniger brennt sie.
  • Je später der Abend, desto schöner die Gäste.
  • Jeder ist so alt, wie er sich fühlt.
  • Jeder kann reden doch, sehen muss man lernen. gefunden von Anita Jabolski
  • Jeder macht, was er will. Keiner macht, was er soll - aber alle machen mit.
  • Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
  • Jedes Buch, das man noch nicht gelesen hat, ist ein neues Buch. gefunden von Carsten Tornow
  • Jemanden vergessen wollen heißt, an ihn denken.
  • Keine Frau kann aus einem Narren einen Weisen machen, aber manche Frau aus einem Weisen einen Narren.
  • Keiner so alt, der nicht noch ein Jahr leben will, und keiner so jung, der nicht heute sterben kann.
  • Kleiner Verdruss bringt oft großen Genuss.
  • Klug ist jeder, der eine vorher, der andere nachher.
  • Können wir nicht alle dichten, wollen wir doch alle richten.
  • Komplexe Probleme haben manchmal auffallend simple Lösungen.
  • Kunst ist wenn man's trotzdem macht. gefunden von Philipp Tropfen
  • Lächle wenigstens heute, falls du es gestern vergessen hast. gefunden von Jürgen Schmidbauer
  • Lass die Freude ein, sie steht öfter vor deiner Tür als du glaubst.
  • Lasst jeden Tag angefüllt mit Liebe sein, denn niemand weiß, was das Morgen bringt.
  • Leben ist, was einem begegnet, während man auf seine Träume wartet.
  • Lebe lustig, lebe froh wie die Maus im Haferstroh. gefunden von Dietmar Eißner
  • Leider fährt man ins Paradies ausgerechnet mit einem Leichenwagen.
  • Lerne klagen ohne zu leiden.
  • Lerne warten- denn entweder es ändern sich die Dinge oder dein Herz. gefunden von mz
  • Lieber einen guten Freund verlieren, als einen dummen Spruch auslassen.
  • Lieber schlecht gefahren als dumm gelaufen!
  • Lieber zuviel gegessen als zuviel geschwätzt! Freie Westerwälder Redensart / Lebensweisheit gefunden von Sascha
  • Loyal sein heißt, jemandem nur von vorne in den Rücken zu fallen.
  • Man braucht nicht viele Worte, um das Leben zu beschreiben. Oft reicht ein Satz.
  • Man glaubt einem Auge mehr als Zwei Ohren.
  • Man müsste immer ein paar Sternschnuppen in Reserve haben, damit sich Menschen, die wir mögen etwas wünschen können. gefunden von Sanne
  • Man muss das Beste hoffen, das Schlimmste kommt von ganz alleine.
  • Man muss den Knochen abnagen, den einem das Glück zuwirft. gefunden von Carsten Tornow
  • Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
  • Man sollte eigentlich im Leben niemals zweimal die gleiche Dummheit machen, denn die Auswahl ist so groß.
  • Man sollte immer schenken, wenn andere nicht dran denken.
  • Man sollte keinen Senf von sich geben, wenn man dazu nicht die passenden Würstchen liefern kann.
  • Manager sind Menschen, die in ihrem Beruf Kinderträume ausleben.
  • Mancher vergisst nur seine Pflichten, weil er stets an seine Rechte denkt. gefunden von Carsten Tornow
  • Manchmal muss man eben Leergut sein! gefunden von Astay
  • Manchmal steigt einem das Herz zu Kopf.
  • Meine Gefühle sind vielleicht Schnee von gestern, aber so zertreten sind sie noch nicht, dass ich deine Spuren nicht deutlich erkennen kann.
  • Menschen sind wie Engel mit nur einem Flügel-wenn wir uns umarmen können wir fliegen. gefunden von Sarah Fischer
  • Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um andere größer wird als die eigene Person.
  • Müssten Beamte selbst die Kosten tragen, die sie oftmals unnötig verursachen, bekämen die Bürger noch Geld aus der Staatskasse.
  • Mut setzt die Kenntnis von Gefahr voraus.
  • Nach Adam Riese. Sprichwörtlich nach dem Rechenbuch, das Riese 1523 herausgab
  • Nichts aufschieben, denn das früher Getane bringt früher und länger Zinsen.
  • Nimm die Menschen, wie sie sind. Andere gibt es nicht.
  • Nostalgie ist auch nicht mehr das, was es früher mal war!
  • Nur tote Fische schwimmen mit den Strom! gefunden von Steffi Fürst
  • Nur wenn alle anderen Mittel und Wege fehlschlagen, ist es rechtens das Schwert zu benutzen.
  • Nur wer den Tatsachen auf den Grund geht, kommt der Wahrheit näher.
  • Nur wer auch mal gegen den Strom schwimmt, kann zur Quelle gelangen.

Sonstige Teil 3

  • Oft auch bei guten Karten lässt das Unheil nicht lang warten. gefunden von Malte Hagedorn
  • Oft gewinnt man am ehesten, wenn man aufs Punktezählen verzichtet.
  • Oft ist man schon Ehemann, ehe man sich retten kann. gefunden von Matthias Aegerter
  • Ohne die Nacht wüssten wir nichts von der Sternenwelt.
  • Pass dich dem Schritt der Natur an, ihr Geheimnis heißt Geduld.
  • Pubertät ist, wenn die Eltern anfangen, schwierig zu werden.
  • Sage nicht alles was du weist,aber wisse immer was du sagst. gefunden von Elisabeth Thüringer
  • Sage stets die Wahrheit, aber nicht alles was wahr ist.
  • Schau bei einer Gabe auf die Gesinnung, nicht auf den Wert der Gabe.
  • Schenken wir auch den wichtigen Dingen unsere Aufmerksamkeit. Schenken wir sie den Menschen. gefunden von Gerd Felber
  • 1. schlimmer geht es immer! - besser aber auch! 2. mehr als sterben können wir nicht! 3. die längste Zeit sind wir tot. gefunden von Marc
  • Schöne Tage - Nicht weinen, weil sie vergangen, sondern lachen, weil sie gewesen.
  • Sie sollen sein wie sie sind, oder sie sollen nicht sein.
  • Sorge macht alt vor der Zeit. Sprichwörtlich nach Sirach 30:26
  • Spott ist das Wetterleuchten der Verleumdung. gefunden von Carsten Tornow
  • Stille wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
  • Süßer Wein gibt sauren Essig.
  • Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm dabei auf die Zehen zu treten.
  • Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber niemand weiß warum. gefunden von Carsten Tornow
  • Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber niemand weiß warum. Bei und sind Theorie und Praxis vereint; nichts funktioniert und keiner weiss warum! gefunden von Onkolab
  • Träume sind Schäume. gefunden von Waseem Rishmawi
  • Tue das, was du fürchtest, und die Furcht stirb einen sicheren Tod.
  • Tust Du´s ist es schlecht, tust Du´s nicht, dann erst recht. gefunden von Michael Kühn
  • Um jemanden hoch hinaus zu schicken, musst du nicht tief fallen. gefunden von zauberelfe
  • Um Träume zu verwirklichen, muss man wach werden!
  • Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe. Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.
  • Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
  • Vergebens besitzt, wer den Besitz nicht genießt. gefunden von Carsten Tornow
  • Verliebt zu sein ist das schönste auf der Welt, Liebe ist harte Arbeit.
  • Vertrauen ist eine Oase des Herzens, welche durch die Karavane des Denkens nie erreicht wird. gefunden von Matthias Aegerter
  • Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde. gefunden von Michael Hein
  • Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große warten. Oft kommt das Glück durch eine Tür herein, von der man gar nicht wusste, dass man sie offen gelassen hatte.
  • Vier Augen sehen mehr als zwei.
  • Vier Dinge sind es, die nicht zurückkommen: das gesprochene Wort, der abgeschossene Pfeil, das vergangene Leben und die versäumte Gelegenheit.
  • Wahre Liebe mag selten sein, wahre Freundscahft ist viel seltener. gefunden von Maren Hansen
  • Warum haben wir zwei Ohren und nur einen Mund ? Weil wir doppelt soviel zuhören wie reden sollten !
  • Was der August nicht kocht, lässt der September ungebraten.
  • Was die Natur versagt, kann niemand geben.
  • Was ein alter Mensch im Sitzen sieht, sieht ein junger nicht im Stehen.
  • Was kann an der Arbeit gut sein, wenn die Reichen sie den Armen überlassen?
  • Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert, erreicht zu werden.
  • Wechselnde Pfade, Schatten und Licht - alles ist Gnade, fürchte dich nicht.
  • Weise Sprüche, gute Lehren soll man tun und nicht bloß hören. gefunden von Carsten Tornow
  • Wende dein gesicht der sonne zu und lass die schatten hinter dir! gefunden von Nora Wagner
  • Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, sind die Badehosen schuld. gefunden von Jochen Stephan
  • Wenn der Ernst zu Jahren kommt, wird er langweilig. gefunden von Carsten Tornow
  • Wenn der Kopf wund ist, verbindet man vergeblich die Füße.
  • Wenn der Treibstoff des Lebens ausgeht, kommt die Angst vor der Nähe der eigenen Gedanken.
  • Wenn die Sonne am tiefsten steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
  • Wenn du einen Riesen siehst, prüfe erst am Stande der Sonne, ob es nicht bloß der Schatten eines Zwergs ist!
  • Wenn du etwas liebst, lass es frei. Kommt es zu dir zurück hast du es nicht verloren. Kehrt es nicht zu dir zurück so hast du es nie besessen. Sitzt es vor dem Fernseher und merkt nicht einmal, dass es freigelassen wurde - dann hast du es wahrscheinlich geheiratet.
  • Wenn du von einem Problem weißt und nichts zur Lösung beiträgst, bist du selbst ein Teil des Problems.
  • Wenn du ziellos herumirren willst, dann folge der Masse.
  • Wenn du zwei linke Hände hast, studiere die Rechte. Spruch in der Anwaltskammer Lüdenscheid
  • Wenn man begriffen hat, dass lieben wichtiger ist als geliebt werden, ergibt sich das geliebt werden ganz von selbst!
  • Wenn man nicht hat, was man liebt, muss man noch lange nicht lieben, was man hat.
  • Wenn man vor der Angst kapituliert, verliert man die Perspektive.
  • Wenn wir immer fröhlich wären, wären wir nicht glücklich weil wir nicht wüssten wie es ist traurig zu sein.
  • Wer A sagt, muss auch B sagen.
  • Wer alles Unvernünftige vermeidet, lebt auf einer Welle ohne Tal.er aufhört anzufangen, hat angefangen aufzuhören. gefunden von Martin Prange
  • Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. gefunden von Ralf Baran
  • Wer außer sich ist, sollte in sich gehen. gefunden von Carsten Tornow
  • Wer das Feuer haben will, muss den Rauch leiden.
  • Wer den Acker Pflegt, den pflegt der Acker.
  • Wer die besten Früchte ernten will, muss auf den Baum steigen. Wem die verbeulten genügen, der wartet darauf, dass sie herunterfallen.
  • Wer die Fehler seiner Freunde nicht akzeptiert hat keine Freunde. Wahlspruch von Bernd Fischer
  • Wer ein großes Maul hat, muss einen breiten Rücken haben.
  • Wer einen guten Sprung tun will, geht erst rückwärts.
  • Wer einen zur Ader lassen will, der muss ihn auch verbinden können.
  • Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
  • Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen!
  • Wer immer mit dem Strom schwimmt, erreicht niemals die Quelle.
  • Wer in sich geht, darf nicht erschrecken, wenn er ankommt. gefunden von Carsten Tornow
  • Wer lügen will, muss ein gut Gedächtnis haben.
  • Wer morgens drei Mal schmunzelt, mittags nicht die Stirne runzelt, abends singt, das alles schallt, der wird 100 Jahre alt.
  • Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
  • Wer nicht dumm sein will, soll sich auch nicht so anstellen! gefunden von Hizko Wulvar
  • Wer nicht kann, was er will, soll das wollen, was er kann.
  • Wer nicht mit dem umgehen kann, was er bekommt, soll es nicht annehmen. gefunden von Günter Bauer
  • Wer ohne Grund traurig ist, hat Grund traurig zu sein.
  • Wer Ordnung hält spart Fantasie!
  • Wer seine pflicht tut, erwartet keinen dank. gefunden von Cornelia Pfeiffer
  • Wer sich für kleine Aufgaben zu groß fühlt, ist of zu klein für große Aufgaben!
  • Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche.
  • Wer sich über das Glück des anderen freut, dem blüht sein eigenes.
  • Wer stets nur das macht, was er kann, wird stetig von dem verlieren, was er ist. gefunden von Wolfgang Bornemann
  • Wer zeitig feiern will, muss fleißig arbeiten.
  • Wer zerknittert ins Büro kommt, hat den ganzen Tag Entfaltungsmöglichkeiten.
  • Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist noch immer stark genug, dir zu schaden.
  • Wer's Unkraut nur ein Jahr stehen lässt, kann sieben Jahre jäten gehen.
  • Wir begegnen nicht nur schwierigen Menschen - wir sind oft selbst schwierig.
  • Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont!
  • Wir Menschen sind die Krone der Schöpfung und kein Schwein widerspricht.
  • Wir staunen über die Ausländer mit ihren vielen Kindern - die Ausländer staunen über unsere Kinder mit ihren vielen Eltern. gefunden von Klaus Müller
  • Wir wollen diese Welt in einem besseren Zustand verlassen, als wir sie angetroffen haben!
  • Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Hummel zu schwer ist und zu kurze Flügel hat, um fliegen zu können. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt...
  • Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein.
  • Wörter müssen sterben, wenn Menschen leben sollen.
  • Zuhause ist, wo das Herz ist. gefunden von Sabrina
  • Zu jung sein ist ein Fehler, der sich täglich bessert.
  • Zu viel ist ungesund.
  • Zuerst lernt man gehen und sprechen, dann stillsitzen und Maul halten.
  • Zufall nennt man, was man nicht glauben will.
  • Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheine bloßer Dunst, zufrieden werden.
  • Zum Betrachten der Sterne, braucht man keine Laterne. gefunden von Hans-Jürgen Hendricks

Spanien

  • Afrika fängt bei den Pyrenäen an.
  • Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag.
  • Ein Lügner muss ein gutes Gedächtnis haben.
  • Es gibt keinen besseren Spiegel als einen alten Freund. 
  • Kennt die Maus nur ein einziges Loch, wird die Katze sie bald gefangen haben.
  • Wo ein Arzt wohnt, jammern ständig Kranke.

Sudan

  • Wer vielen Herren, dient, bekommt viele Orden und viele Fußtritte.

Tansania

  • Mtu ni watu = Der Mensch ist Menschen. Soll heißen: allein ist keiner etwas - wir leben nur in Gemeinschaft wirklich. gefunden von Stefan Höschele

Tibet

  • Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.
  • Wenn du in einem Loch sitzt, musst du zuerst mit dem Graben aufhören.

Türkei

  • acele ise seytan karisir: Der Teufel greift in Angelegenheiten ein, sobald diese schnell und unüberlegt erfolgen. gefunden von memo
  • Auf jeden Abend folgt ein Morgen.
  • Das Verhältnis zwischenmenschlicher Beziehungen ist wie Teppichknüpfen. Da wo die Knoten mit Liebe geknüpft sind ist es am meisten haltbar. gefunden von Muki
  • Dem Gesunden ist jeder Tag ein Festtag.
  • Die Faulheit und die Hilflosigkeit heirateten, das geborene Kind nannten sie Reue. gefunden von Muki
  • Die Schlange, die mich nicht beißt, soll tausend Jahre leben.
  • Ein Narr wirft ein Stein in den Brunnen, hundert Intelligente schaffen es nicht Herauszuholen. gefunden von Fikret Sahin
  • Eine Stunde Gerechtigkeit geübt, gilt mehr als 70 Jahre Gebet.
  • Eine Waffe ist ein Fein, selbst für ihren Besitzer.
  • Geld dient klugen Menschen und beherrscht dumme Menschen.
  • Suche nicht den Tod, er wird dich finden. gefunden von Muki
  • Unwissen einzugestehen ist besser als in falschem Wissen zu harren.
  • Was die Vögel anhebt sind seine Flügel, was den Menschen anhebt ist seine Klugheit. gefunden von Muki
  • Wenn du gewinnen willst dann gewinne Freunde, der Feind wird auch von deiner Mutter geboren. gefunden von Muki
  • Wer einen Freund sucht ohne Fehler, bleibt ohne Freund.

Tschechien

  • Wer den Tag mit Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen.

Ukraine

  • Wenn die Fahne fliegt, ist der Verstand in der Trompete! zietiert von Konrad Lorenz

Ungarn

  • Die Wahrheit geht manchmal unter, aber sie ertrinkt nicht!
  • Im Traum und in der Liebe ist nichts unmöglich.
  • Kein Mensch ist so reich, dass er nicht einen Nachbarn braucht.
  • Lege Wert auf gute Gesellschaft, auch wenn du allein bist.

Usbekistan

  • Wo das Wasser endet, endet die Erde.

Vietnam

  • Bambus ist leicht zu biegen. gefunden von Fanny
  • Der arme Teufel verlässt sich auf die Sparsamkeit der Frau.
  • Der wahre Mann fürchtet nicht den hohen Berg, den dunklen Wald, den tiefen Fluss. gefunden von Fanny
  • Die Klugheit eines Menschen erkennt man an seinem Gesicht. gefunden von Fanny
  • Eine Jungfrau ist wie eine frische Blume, die nur ein Mal blüht. gefunden von Fanny
  • Messen kann man die Tiefe des Flusses und des Meeres, aber nicht die des menschlichen Herzens. gefunden von Fanny Junger
  • Was das Steuerrad für das Schiff, ist der Mann für die Frau. gefunden von Fanny

Zimbabwe

  • Die Straße sagt dem Reisenden niemals, wann er ruhen soll.