TYPO3 Musterprojekt - Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Johann Wolfgang von Goethe

 

Teil I     Teil II     Teil III     Teil IV

Teil V     Teil VI    Teil VII    Teil VIII

 

 

Teil I

  • Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich einander schon viel verziehen hat.
  • Ältestes bewahrt mit Treue, Freundlich aufgefasstes Neue. gefunden von Sabine Hermann
  • Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.
  • Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst! Faust
  • Alt wird man wohl, wer aber klug? Faust
  • Am Abend schätzt man erst das Haus. Faust I
  • Amor bleibt ein Schalk, und wer ihm vertraut, ist betrogen. Elegien
  • Armut ist die größte Plage, Reichtum ist das höchste Gut. Die Schatzgräber
  • Auf Menschen ist nicht leicht zu wirken, doch auf das willige Papier.
  • Aufmerksamkeit ist die höchste aller Fertigkeiten und Tugenden.
  • Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese loszuwerden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, dass man wieder Ordnung machen müsse.
  • Aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen.
  • Beifall lässt sich, wie Gegenliebe, nicht erzwingen.
  • Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.
  • Blut ist ein ganz besonderer Saft.

Teil II

  • Da steh´ ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug, als wie zuvor. Faust
  • Da wo du bist, wo du bleibst, wirke, was du kannst, sei tätig und gefällig und lass dir die Gegenwart heiter sein.
  • Das allerbeste Herz vergisst bei munterem Spiele, wenn es des Tanzes Lust, des Festes Lärm zerstreut, was ihm die Klugheit rät und ihm die Pflicht gebeut. Die Laune des Verliebten
  • Das Alter hört sich gern, auch wenn es nicht viel zu sagen hat.
  • Das Beste ist gut genug. Italienischer Reise
  • Das beste Monument des Menschen ist der Mensch.
  • Das Beste, was du wissen kannst, darfst du den Buben doch nicht sagen! Faust
  • Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild sieht. Maximen und Reflexionen
  • Das eigentliche Studium der Menschheit ist der Mensch.
  • Das Gleichgewicht in den menschlichen Handlungen kann leider nur durch Gegensätze hergestellt werden.
  • Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
  • Das Größte will man nicht erreichen, man beneidet nur seinesgleichen; Der schlimmste Neidhart ist in der Welt, der jeden für seinesgleichen hält. Epigramme
  • Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.
  • Das Jahrhundert ist vorgerückt, jeder Einzelne aber fängt doch von vorne an. gefunden von Gerhard Bendig
  • Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.
  • Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.
  • Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
  • Das Schwerste auf der Welt ist ein schweres Herz.
  • Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, find ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut. Denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem was sie tun, als in dem was sie denken. an August Wolfgang Herder, Dezember 1798
  • Dem Augenblick Dauer verleihen. Das Göttliche
  • Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte. Faust
  • Denn es ist zuletzt doch nur der Geist, der jede Technik lebendig macht.
  • Denn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste.
  • Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen.
  • Der Charakter, der Rohheit ist es, nur nach eigenen Gesetzten zu leben.
  • Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.
  • Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister. gefunden in der Rheinischen Post - 11.08.2000
  • Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.
  • Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.
  • Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
  • Der Wein erfreut des Menschen Herz und die Freudigkeit ist die Mutter aller Tugenden.
  • Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig.
  • Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn. Faust
  • Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.
  • Die beste Freude ist wohnen in sich selbst.
  • Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Faust I
  • Die Furcht steckt an wie der Schnupfen und macht aus dem Singularius allemal den Pluralis.
  • Die Geister, die ich rief werd ich nun nicht mehr los. Zauberlehring gefunden von Rainer Kohler
  • Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.
  • Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.
  • Die Zeit wird Ihnen lang. Das vermute ich. Wenn man nichts anderes tut, als sie sich vertreiben, so muss sie einem notwendig oft zur Last werden.
  • Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir! Faust
  • Du sprichst ein großes Wort gelassen aus. Iphigenie auf Tauris
  • Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

Teil III

  • Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. Das Göttliche
  • Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
  • Eigentlich lernen wir nur von den Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen. Maximen und Reflexionen
  • Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.
  • Ein guter Abend kommt heran, wenn ich den ganzen Tag getan. Epigramme
  • Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst.
  • Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Faust
  • Eine allzu reichliche Gabe lockt Bettler herbei, anstatt sie abzufertigen.
  • Eine richtige Antwort ist wie ein lieber Kuss.
  • Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.
  • Eines schickt sich nicht für alle. Sehe jeder, wie er's treibe, sehe jeder, wo er bleibe, und wer steht, dass er nicht falle!
  • ...er soll mich im Arsche lecken! Götz von Berlichingen
  • Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee.
  • Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele zu haben und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
  • Erlaubt ist, was gefällt
  • Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee.
  • Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt
  • Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.
  • Es geschieht nur, was wir tun.
  • Es gibt keinen größeren Trost für die Mittelmäßigkeit, als dass das Genie nicht unsterblich sei.
  • Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.
  • Es hört doch jeder nur, was er versteht.
  • Es irrt der Mensch so lang er strebt. Worte des Herren im Faust
  • Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.
  • Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll. gefunden von Gerhard Bendig

Teil IV

  • Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe? Maximen und Reflexionen
  • Gar selten tun wir uns selbst genug; desto tröstender ist es, andern genug getan zu haben.
  • Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.
  • Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
  • Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.
  • Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.
  • Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.
  • Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
  • Gleiches lässt uns in Ruhe. Aber Widerspruch macht uns produktiv.
  • Glücklich allein ist das Herz, das liebt. gefunden von Deborah Bendig
  • Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf.
  • Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum. Faust
  • Halb zog sie ihn, halb sank er hin. Der Fischer
  • Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Egmont
  • Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: Barmherzig sein und sich zugleich ergötzen. Faust

Teil V

  • Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht; Drum besser wär's, dass nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz, das Böse nennt, Mein eigentliches Element. Faust gefunden von Dominik Fleck
  • Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein. Faust
  • Ich glaube, dass wir einen Funken jenes ewigen Lichts in uns tragen, das im Grunde des Seins leuchten muss und welches unsere schwachen Sinne nur von Ferne ahnen können. Diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen und das Göttliche in uns zu verwirklichen, ist unsere höchste Pflicht.
  • Ich habe oft einen bitteren Schmerz empfunden bei dem Gedanken an das dtsch. Volk, das so achtsam im einzelnen und so miserabel im ganzen ist. gefunden von H.-J. Brehmeier
  • Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.
  • Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt. Erlkönig
  • Ich merke wohl: Es steckt der Irrtum an.
  • Im Anfang war die Tat. Faust
  • Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist. Faust
  • Irrend lernt man.
  • Ja, das Bild der Geliebten kann nicht alt werden, denn jeder Moment ist seine Geburtsstunde.
  • Ja wohl bin ich nur ein Wanderer, ein Waller auf der Erde; seid Ihr denn mehr ? Die Leiden des jungen Werther
  • Jede große Idee, sobald sie in Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch.
  • Jedem reichlichen Bemühen sei Beharrlichkeit verliehen. Zahme Xenien
  • Jeder hat soviel recht, wie er Macht hat. gefunden von Andrea Schley
  • Keine Kunst ist‘s, alt zu werden; es ist Kunst, es zu ertragen. Sprüche
  • Kunst ist die Vermittlerin des Unaussprechlichen. gefunden von Claudia Scheffels
  • Lasst sie doch! Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre die Welt?

Teil VI

  • Man hält einen Aal am Schwanze fester als einen Spötter mit Argumenten.
  • Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist. Wilhelm Meisters Lehrjahre
  • Man sagt: zwischen zwei entgegengesetzten Meinungen liegt die Wahrheit mitten inne, keineswegs! Das Problem liegt dazwischen.
  • Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
  • Man verliert nicht immer, wenn man entbehrt.
  • Man wird dreihundert Jahre alt und darüber, wenn man nur alle Tage seine Sachen redlich macht.
  • Man wird nie betrogen. Man betrügt sich selbst.
  • Mehr Licht!
  • Missverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.
  • Mit dem Wissen wächst auch der Zweifel.
  • Mit Worten lässt sich trefflich streiten. Faust I
  • Nichts erscheint jenen unredlich, die gewinnen.
  • Niemand würde viel in Gesellschaften sprechen, wenn er sich bewusst wäre, wie oft er die andern missversteht.
  • Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß wie ich leide
  • Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

Teil VII

  • Sag deinem Hauptman, er kann mich im Arsch lecken. Götz von Berlichingen in dem gleichnahmigen Schauspiel
  • Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast.
  • Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben.
  • Sich alles gleichzumachen, ist ein großes Prinzip der Natur. Nur verschlingt die größre Kraft die andre.
  • So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muss sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das Mögliche getan hat. gefunden von Alicia
  • So fühlt man die Absicht und ist verstimmt. Torquato Tasso
  • Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.
  • Sucht nur die Menschen zu verwirren, sie zu befriedigen ist schwer. Faust I
  • Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen. Maximen und Reflexionen, Nachlass
  • Über allen Gipfeln ist Ruh
  • Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Erlkönig
  • Und kann ich nur einmal recht einsam sein. Dann bin ich nicht allein.
  • Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen sind.
  • Unmöglich ist's, drum eben glaubenswert.
  • Unsere Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsere Eigenheiten.
  • Unsere kleinen Irrtümer und die kleinen Schwächen sind es, die uns gegenseitig liebenswert machen.
  • Vergiss nicht zu leben: Nur wenn das Herz erschlossen, dann ist die erde schön. Du standest so verdrossen uns wusstest nich tzu sehn.
  • Vollkommenheit ist die Norm des Himmels; Vollkommenes wollen die Norm des Menschen. gefunden im tempus-Kalendarium 1999
  • Vor einer Revolution ist alles Bestreben, nachher verwandelt sich alles in Forderung.

Teil VIII

  • Was heute geschieht, ist morgen nicht getan, und keinen Tag soll man verpassen.
  • Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich. gefunden von Gerhard Bendig
  • Was ist das für eine Zeit, wo man die Begrabenen beneiden muss.
  • Was nicht umstritten ist, ist auch nicht sonderlich interessant.
  • Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.
  • Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! - geht es nicht, so sei vergnügt.
  • Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.
  • Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
  • Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, so muss man es beizeiten anfangen. gefunden von Gerhard Bendig
  • Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, dass sie sich irren. Maximen und Reflexionen
  • Wenn euer Gewissen rein ist, so seid ihr frei.
  • Wenn ihr euch selbst vertraut, vertrauen euch die anderen Seelen.
  • Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen.
  • Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.
  • Wenn man einmal weiß, worauf alles ankommt, hört man auf, gesprächig zu sein. Wilhelm Meisters Wanderjahre
  • Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.
  • Wenn weise Männer nicht irrten, müssten die Narren verzweifeln.
  • Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.
  • Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.
  • Wer das Falsche verteidigen will, hat alle Ursache, leise aufzutreten und sich zu einer feinen Lebensart zu bekennen. Wer das Recht auf seiner Seite fühlt, muss derb auftreten: Ein höfliches Recht will gar nichts heißen.
  • Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.
  • Wer Gesetzte nicht befolgen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten.
  • Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Faust
  • Wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste. Hermann und Dorothea
  • Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.
  • Wer nicht nur liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben. Sprüche
  • Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummervollen Nächte auf seinem Bette weinend saß, der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte! Wilhelm Meisters Lehrjahre
  • Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.
  • Wer sich entschließen kann, besiegt den Schmerz. Torquato Tasso
  • Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht. Zahme Xenien
  • Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.
  • Wer spät im Leben sich verstellen lernt, der hat den Schein der Ehrlichkeit voraus.
  • Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen. Faust
  • Willst Du glücklich leben, hasse niemanden und überlasse die Zukunft Gott.
  • Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht. gefunden von Michael Brunotte
  • Wir müssen nichts sein, sondern alles werden wollen.
  • Willkürlich handeln ist des Reichen Glück.
  • Willst du den März nicht ganz verlieren, so lass nicht in April dich führen. Den ersten April musst überstehen, dann kann dir manches Gute geschehen.
  • Willst Du glücklich leben, hasse niemanden und überlasse die Zukunft Gott.
  • Zur Resignation gehört Charakter.
  • Zwar nehmen ist recht gut, doch besser ist's behalten.
  • Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wissen. Faust
  • Zwischen uns sei Wahrheit. Iphigenie